|
Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!
Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631
Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.
|
GEMEINDEBRIEF
September 2001
Grußwort
Freud und Leid liegen of nahe bei einander, und in diesem Gemeindebrief
kann man das wörtlich nehmen und bildlich vor sich sehen: während wir sonst sehr wenig
Familien-Nachrichten haben, gibt es in dieser Ausgabe gleich von zwei Geburten und zwei
Todesfällen zu berichten. Den Artikel dazu findet Ihr rechts.
Für uns geht es im September endlich in Urlaub, leider ausgerechnet
zum Beginn des a-Kurses. Wir freuen uns dennoch sehr
auf den Urlaub, haben wir doch bisher noch gar keine Gelegenheit dazu gehabt und statt
dessen im Beruf und zu Hause viel zu tun gehabt. Leider sind wir dadurch auch im September
wieder an einigen Wochenenden nicht im Gottesdienst.
Es tut gut zu wissen, dass uns Gott immer nahe ist und mit geht, wo
auch immer wir sind.
Einen sonnigen September wünscht Euch
Lutz Vogt
Trauerfälle ...
Udo Hartenhauser ist am 23. Juli 2001 unerwartet schnell verstorben.
Die Beisetzung der Urne fand am 10.08.2001 statt. Den Trauergottestdienst um 14:00 Uhr
stellte Franz Esau unter Verse aus Psalm 90, anschließend traf sich die Gemeinde zum
Kaffee in unseren Gemeinderäumen.
Auch Herta Pauls wurde am 27.07.2001 im Alter von 84 Jahren
heimgerufen. Die Trauerfeier fand am Dienstag, den 31.07.2001 statt. Kurt Kerber sprach
auch hier über Psalm 90: Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir
klug werden". Anschließend fanden wir uns auch hier mit der Familie zum
Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen ein.
Den beiden Familien möchten wir unser herzliches Beileid aussprechen.
Jesus, der Tröster, wird Euch beistehen und mit in den neuen Lebensabschnitt gehen!
Christel Lotz
... und freudige Ereignisse
Du bist meine
Hoffnung, Herr,
dir vertraue ich von Kindheit an!
Ja, seit meiner Geburt bist du mein Halt.
Vom ersten Tag an hast du für mich gesorgt.
Darum will ich dich loben mein Leben lang
Mit diesen Worten aus Psalm 71, 5.6 haben
Wanda und Jürgen Schowalter die gewagte Behauptung aufgestellt, dass sie mit ihrer Tabea
jetzt komplett sind. Wir gratulieren den beiden herzlich zur Geburt ihrer zweiten Tochter
und wünschen ihnen von Herzen Gottes Segen.
Auch Ruth und Oliver Thulke haben Nachwuchs bekommen, ein wenig früher als geplant,
aber dafür in Neustadt anstatt in München. Der kleine Tim ist putzmunter und gesund und
auch diesen glücklichen Eltern wünschen wir alles Gute und Gottes Segen!
Die allzu menschliche Tendenz
der Jünger
In Markus 9 finden wir eine der wenigen Stellen, an denen Jesus sich aufregt. Die
Vorgeschichte ist sie, dass Jesus mit drei seiner Jünger gerade auf einem hohen Berg
gewesen waren und sie dort erlebt hatten, wie Jesus verklärt worden war.
Doch dann kamen sie zurück. Und wie so oft nach einem hochgeistlichen
Erlebnis erwartete sie ein Schock. Jesus fand den Rest seiner Jünger in mitten einer
Menschenmenge, wo sie mit den Schriftgelehrten diskutierten.
Es heißt da, als die Menge Jesus sah, da entsetzten sie sich. Es ist
so dieses Erwischt"-Gefühl. Es war ihnen nicht angenehm, dass Jesus
auftauchte. Als er nun fragte, worum es den eigentlich ginge, da kam ein Vater mit seinem
epileptischen Sohn. Er hatte richtig erkannt, das diese Epilepsie auf dämonische
Aktivitäten zurück zu führen war und hatte die Jünger gebeten, den Geist auszutreiben.
Doch sie konnten es nicht. Und darauf hin gab es die Diskussion.
Da hat Jesus sich aufgeregt! Warum eigentlich?? Jesus hat dann den
Geist ausgetrieben und den Jungen geheilt, obwohl der Vater selbst nicht mehr richtig
geglaubt hat. Und als die Jünger fragten, warum sie es nicht konnten, da sagte ihnen
Jesus, dass diese Art Dämonen nur durch Fasten und Beten ausfährt. Die Jünger hätten
also statt mit den Schriftgelehrten zu diskutieren beten und fasten sollen und haben das
verpasst.
Ich sehe in dieser Geschichte einige Prinzipien und Parallelen zu uns
als Christen. Vieles, wie bei den Jüngern, was wir für Gott tun, klappt nicht sofort.
Und wenn es nicht gleich geht, dann gibt es auch immer die Schriftgelehrten",
die darüber diskutieren wollen. Und wenn wir ehrlich sind, die meisten von uns
diskutieren sehr gerne, da wir auch gerne Recht haben. Ein Ich hab dirs ja
gleich gesagt!" kommt uns meist leicht von den Lippen. Doch in unserem Diskutieren
und Recht-haben-Wollen vergessen wir die bedürftigen Menschen, denen unsere Diskussion
oder auch wer Recht hat nichts bringt. Wie die ganze Diskussion dem epileptischen Jungen
nicht geholfen hat.
Der zweite Effekt ist, dass die Diskussion Glauben zerstört. Und das
ist besonders in der deutschen Theologie ein Problem. Durch die ganzen Streitgespräche
wird Glaube nicht gefördert, sondern gemindert. Wie der Vater, der voller Erwartung
gekommen war, da er Hilfe für seinen Sohn suchte. Doch dann, als Jesus selbst vor ihm
stand sagte er nur: wenn du kannst...". Er hatte keinen Glauben mehr.
Sein Glaube reichte nur noch soweit, Jesus zu bitten, seinem Unglauben zu helfen. Auch
unser Glaube ist doch oft durch die vielen unterschiedlichen Theologien und Diskussionen
so geschwächt, das wir nur noch beten können: Ich glaube, dass du meinem Unglauben
helfen kannst!"
Jesus kann und will helfen, sogar unserem Unglauben. Und er gibt den
Jüngern einen Schlüssel, wie sie mit diesen Situationen, in denen es offensichtlich
nicht klappt, umgehen sollen. Dieser Schlüssel ist das Gebet. Er sagte seinen Jüngern,
dass sie dem Jungen hätten helfen können durch Gebet und Fasten. Und was Jesus aufgeregt
hat ist, dass sie, anstatt zu beten, sich auf sinnlose Diskussionen eingelassen haben und
damit dem Vater seinen Glauben zerstört und dem Jungen nicht geholfen haben.
Der Schlüssel zu der Hilfe, die wir als Gemeinde den Menschen um uns
herum anbieten können und die wir selbst in unserem Leben erfahren dürfen, ist das
Gebet, nicht das Diskutieren und das Verstehen. Ich wünsche mir, dass wir es lernen,
besonders in angespannten Situationen, weniger zu diskutieren und mehr zu beten. Denn wenn
wir im Gebet an etwas dran bleiben, dann erübrigt sich meist die Diskussion. Und wenn wir
im Gebet säen, dann werden wir Glauben und Hilfe ernten.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Auf der Mitarbeiterbesprechung am 14.08.2001 haben wir die folgenden
Themen besprochen:
1. Termine
Wir haben die Termine für September und z.T. Oktober besprochen.
Ferner haben wir die Geburtstagsliste aufgrund der Trauerfälle und Geburten
überarbeitet.
2. Alphakurs (a-Kurs) des Hauskreises
Der Hauskreis beginnt nach aktueller Planung am 04.09.2001 mit
seinem a-Kurs. Ob und wenn ja wie viel Teilnehmer
außerhalb des Hauskreises teilnehmen werden, steht noch nicht fest. Wir hoffen aber,
einige Menschen damit ansprechen zu können. Bitte tragt den Kurs im Gebet, damit er ein
Erfolg wird!
3. Deutschhof-Besuch
Wir bringen Fleisch und Würstchen mit, den Rest organisiert der
Deutschhof. Axel und Titin klären mit dem Deutschhof die Details am 15.08.2001.
4. Gesangbücher
Wir haben beschlossen, noch 10 neue (rosa) Gesangbücher zu
bestellen, damit wir nicht zu knapp damit sind. Oben fehlen oft Bücher und wenn die
Kirche wirklich voll ist, sind auch unten zuweilen zu wenig Bücher da. Christel und Erich
übernehmen die Bestellung.
Lutz Vogt
Die größte Bibel der Welt
Ein Tischler aus Los Angeles hat zwei Jahre lang täglich bis in die
Nacht hinein gearbeitet, eine Bibel ganz aus Holz herzustellen. Jedes Blatt ist ein
dünnes Holzbrett von einem Meter Höhe, in das die Buchstaben eingeprägt sind. Die 8048
Seiten haben ein Gewicht von 547 kg und eine Dicke von 2,5 Metern.
aus: Die Bibel -
das interessanteste Buch der Welt
Sie sind Besucher Nummer
(laut Kostenlose
Counter -- Counter.de) |