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Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!
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GEMEINDEBRIEF
Oktober 2002
Grußwort
Oktober ist der Monat des Erntedank und wie immer nehmen wir dieses
Fest als Anlass, uns darauf zu besinnen, wofür wir alles dankbar sein können. Dieses
Jahr war nichts besonderes, wird vielleicht der eine oder andere einwerfen. Ich denke
schon, denn alles, was wir haben, sollten wir nicht als selbstverständlich hinnehmen. Bei
uns war keine Flut, es droht uns kein Sturm wie alle Jahre in den USA wieder, wir haben
unseren Beruf, unsere Familien und vieles mehr, für das wir dankbar sein können und
müssen.
Dabei geht es immer recht schnell, das wir Gottes Einfluss bei all dem
vergessen. Dass unser Wingert dieses Jahr eine Rekordernte hervorgebracht hat, lag weniger
am Spritzen und an der Pflege, als daran, dass Gott das passende Wetter und alles Wachstum
geschenkt hat. Gleiches gilt für den Erfolg im Beruf, für unsere Stadt und für alles,
wofür wir dankbar sein können.
Schön, dass es Erntedank gibt. Obwohl wir es jedes Jahr feiern, lohnt
es sich jedes Jahr wieder, über all dies nachzudenken.
Einen sonnigen Oktober und ein schönes Erntedankfest wünscht Euch
Lutz Vogt
Der geschuldete Dank
Ihr könnt das Te Deum nicht singen, sagt ihr.
Das Getreide sei umweltverschmutzt und die schönsten Früchte kämen vom Mark der EG.
Ihr könnt das Te Deum nicht singen.
Denn jedes Ding hat seinen Preis, sagt ihr.
Wer aber bezahlt, braucht nicht Dankeschön" zu sagen.
Darum sagt ihr nicht Dankeschön" für den Milchmann, für die Zeitungsfrau,
für den Postboten, für die Krankenschwester.
Nicht für den Morgen, den gesunden Arm, nicht für das Geld, das regelmäßig auf dem
Girokonto eingezahlt wird.
Wer bezahlt, darf seinen Abfall in den Wald tragen zwischen Buschwindröschen und
grünen Farn.
Wer das Te Deum nicht singt, hat Gott ausgesperrt,
den Geber aller Gaben.
(Aus Pfarrbrief Kontakte Goslar)
Wir wollen Danken für unser Brot.
Wir wollen helfen in aller Not.
Wir wollen schaffen, die Kraft gibst Du.
Wir wollen lieben, Herr, hilf dazu.
aus der Materialsammlung von Esther Lichti
Die Sache mit der Wahrheit
Also wenn man in letzter Zeit das Fernsehen am Nachmittag an macht,
sieht man vor allem zwei Arten von Sendungen: Talk-Shows und Gerichtssendungen. In den
Talk-Shows geht es um irgendwelche Beziehungskisten", in den Gerichtssendungen
eben um Gerichtsverhandlungen, aber im Grunde ist es ja immer das gleiche: Irgendwelche
Leute versuchen DIE WAHRHEIT" heraus zu finden. Betrügt mein Partner
mich?", Werde ich angelogen?", Vor Gericht muss man die Wahrheit
sagen!" und Darf ich sie an ihre Wahrheitspflicht erinnern?" sind solche
Sätze, die man da andauernd hört.
Die Sache mit der Wahrheit scheint also ziemlich relevant zu sein, oder
zuminderst interessant. Was ist wirklich passiert?" ist immer etwas, was eine
Menge Interessenten anlockt. Warum eigentlich?
Na ja, die einfache Antwort ist, dass niemand sich gerne anlügen
lässt und alle gerne die Wahrheit hören. Auf der anderen Seite sind immer irgendwelche
Leute daran interessiert, das die Wahrheit nicht ans Tageslicht kommt, daher das
Konfliktpotential.
Doch trotz dem riesigen Interesse an und um die Wahrheit müssen wir
uns einmal fragen, was ist eigentlich WAHRHEIT? Gibt es einen Unterschied zwischen
Wahrheit und Richtigkeit? Bedeutet Wahrheit nur, dass etwas nicht gelogen ist, oder steckt
das mehr dahinter? Ich möchte versuchen, hier einige dieser Fragen so zu beantworten wie
ich das sehe.
Für mich geht Wahrheit weit über das einfache etwas ist
Richtig" hinaus. Wahrheit ist für mich eine Tatsache, die jeder Prüfung in jedem
Umfeld, Kulturkreis und unter allen Umständen stand hält. Etwas mag richtig sein,
deshalb aber noch lange nicht der Wahrheit entsprechen. Wenn ich zum Beispiel den Stecker
der Stereoanlage heraus ziehe und die Musik aufhört, und mich dann jemand fragt, ob ich
die Musik ABGESCHALTET habe, dann kann ich mit Recht sagen: Nein, ich habe nichts
abgeschaltet!", denn ich habe keinen Schalter betätigt, die Musik ging aus, weil die
Stromversorgung unterbrochen war. Das NEIN auf die Frage währe also RICHTIG, aber nicht
WAHR. Denn betrachtet man alle Fakten, dann muss man das Ziehen eines Steckers dem
Betätigen des Schalters gleich setzen.
Wahrheit ist das, was heraus kommt, wenn man alle Fakten weiß und
daraus seine Schlüsse zieht. Was uns eigentlich an den Punkt bringen muss, dass wir die
Wahrheit nie erkennen werden, denn wir haben nie alle Fakten. Beziehungsweise, nur wer
alle Fakten hat, kann die Wahrheit erkennen, alle anderen verlieren sich in Richtigkeiten.
Ich sehe in dieser Hinsicht WAHRHEIT wie ein Puzzle, in dem die Richtigkeiten die
einzelnen Teile sind. Nur wenn wir alle Teile haben und sie richtig zusammen setzen, sehen
wir das gesamte Bild, die Wahrheit.
Jesus behauptet jedoch von sich, er sei die Wahrheit (Joh. 14,6), wie
kann er das sagen? Nun, biblisch ist diese Aussage ziemlich schlüssig. Denn die Bibel
beschreibt die Wahrheit in Ps. 119,160. Da sagt David: Die Summe deines Wortes ist
Wahrheit!" Und das ergibt sehr viel Sinn, denn die Summe ergibt sich immer daraus,
das wir alle Teile, oder Fakten zusammen nehmen. Wenn nun die Summe des Wortes Gottes die
Wahrheit ist, dann haben wir erstens in Gott jemanden, der wirklich alle Fakten hat, und
Jesus ist ja, wie Johannes es in Joh. 1,14 beschreibt, das Wort Gottes, das Fleisch
geworden ist. Wenn also Wahrheit die Summe des Wortes Gottes ist, und Jesus ist das Wort,
dann ist er auch die Wahrheit, das gebietet schon die Logik.
Gibt es DIE WAHRHEIT? Gibt es nur eine Wahrheit oder für jeden
Menschen eigene? Eine Frage, die die Philosophen schon seit Jahrtausenden beschäftigt.
Und eine Frage, die bis heute keiner schlüssig beantwortet hat. Meiner Meinung nach gibt
es diese eine Wahrheit, die allen Prüfungen in jedem Umfeld und in jeder Situation stand
hält. Warum haben sie so viele dann nicht gefunden, die sich seit Jahrtausenden darum
bemühen?? Ich denke, sie suchen falsch. Denn DIE WAHRHEIT ist weder eine Philosophie,
noch ein Sachverhalt, noch ein System, DIE WAHRHEIT ist eine Person, genau wie DER WEG und
DAS LEBEN, und hat einen Namen: Jesus Christus.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 09.09.2002:
Anwesend waren 7 Personen. Zum Beginn liest Heiner die Losung aus 2.
Chronik 14.,2 und Apg. 4,22, dazu die Erklärung, und spricht ein Gebet.
1. Erntedankfest am 13.10.2002
Wir wollen an diesem Tag auch die Mitarbeiter der Kinderstunde
segnen.
2. Termine
Wir haben die Termine für Oktober und November festgelegt.
3. Predigtdienst im Kanzeltausch
Wer fährt am 17.11.2002 nach Pfullendorf zum Predigtdienst?
4. Kinderstunde
Zur Finanzierung der Ausgaben für die Kinderstunde (Material etc.)
wollen wir eine Sparkasse anschaffen und sie ab und zu in die Kirche stellen zum Spenden.
5. Lehre
Anregung von Titin: Es wäre sehr förderlich und aufbauend, mehr
Lehre zu bekommen. Vorschlag: eine Stunde im Monat, eine Lehreinheit. Wir fragen Erich
Lotz junior an wegen einer Uhrzeit und Vergütung.
Wir schließen mit gemeinsamen Gebet.
Christel Lotz
Frucht
Früchte sind das natürliche Ergebnis einer Verarbeitung von
Kräften, die aus der Erde über die Wurzel und den Stamm in die sichtbaren Enden der
Pflanze dringen. Gesunde Früchte brauchen Zeit zum Wachsen und Reifen und dazu
fruchtbares Ackerland.
Frucht des Geistes wächst und wird an Menschen sichtbar, die in
lebendiger und gehorsamer Verbindung mit ihrem Herrn stehen.
Deshalb sollte eines Christen erste Sorge sein: Wie bleibe ich ganz nah
bei Jesus?
aus der Materialsammlung
von Esther Lichti
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