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GEMEINDEBRIEF
November 1999
Grußwort
Wir hatten ja tatsächlich so etwas wie einen goldenen Oktober, auch
wenn der teilweise ein wenig kalt ausfiel. Nun sind wir schon im letzten Monat des
Kirchenjahrs, dem November, und in nur noch drei Wochen ist der erste Advent. Wie schnell
doch die Zeit vergeht.
Auch die Sommerzeit ist nun vorbei, mit der Winterzeit sind die Abende
nun plötzlich ganz kurz geworden und in der Regel komme ich jetzt im Dunkeln nach Hause.
Und auch die Kinder vertragen die Zeitumstellung nicht sehr gut.
Aber trotz aller Hektik und der Zeit, die uns so oft fehlt, gilt das,
was Psalm 31,15.16 sagt: "Ich aber, Herr, hoffe auf dich und spreche: Du bist
mein Gott! Meine Zeit steht in Deinen Händen".
Einen schönen November wünscht euch
Lutz Vogt
Gemeinderäume
Erneut haben wir auf der Mitarbeiterbesprechung am 12.10.1999 über die
Gemeinderäume gesprochen. An dieser Stelle wollen wir euch über den aktuellen Stand der
Dinge informieren.
Zuerst haben wir überlegt, wozu die Gemeinderäume dienen sollen:
- Als Treffpunkt nach dem Gottesdienst, z.B. für Kaffee oder Mittagessen. Damit wollen
wir noch mehr Möglichkeit geben, Gemeinschaft zu erleben.
- Als Krabbelraum während des Gottesdienstes, um den Eltern der Kleinkinder zu
ermöglichen, den Gottesdienst wenigstens teilweise zu erleben und an der Gemeinschaft
teilzunehmen (s.o.)
- Ein Kindergottesdienst könnte ebenfalls in diesen Räumen stattfinden
- Endlich sollen auch Toiletten in der Nähe der Kirche verfügbar sein
- Insgesamt wollen wir so die Attraktivität der Gemeinde für die heutigen und
zukünftige Mitglieder steigern
Alle Versuche, geeignete Räume in der unmittelbaren Nachbarschaft
anzumieten, sind bisher gescheitert. Parallel zu den diversen Anfragen und Erkundigungen
haben wir daher auch einen Architekten angesprochen und nach Möglichkeiten für einen
Neubau gesucht.
Prinzipiell müssen die Gemeinderäume in unmittelbarer Nachbarschaft
zur Kirche liegen, damit wir die oben genannten Punkte überhaupt erfüllen können.
Deswegen ist schon klar, dass ein Neubau auf dem jetzigen Kirchhof stehen müsste, ein
entsprechendes Modell wurde bereits im Gottesdienst gezeigt. Eine erste Voranfrage bei der
Stadt ergab jetzt, dass ein Neubau eventuell tatsächlich möglich wäre, dies ist aber
mit dem Denkmalschutz noch nicht abgestimmt.
Als nächstes muss die Finanzierung geklärt werden, also was die Gemeinde sich leisten
kann und welche Möglichkeiten sich für die Gemeinderäume dadurch ergeben.
Lutz Vogt
Das Allerheiligste
Wir kommen zum Ende unseres Rundganges im Tempel. Wir kamen durch den
Vorhof der Heiden, gingen durch den Vorhof der Juden in den Hof der Priester, gingen
vorbei am Brandopferaltar und dem Ehernen Meer, traten ein in den Tempel und sahen den
Leuchter, den Rauchopferaltar und den Tisch mit den Schaubroten und stehen nun direkt am
Eingang zum Allerheiligsten, dem Ort, an den wir eigentlich kommen wollen und an den wir
hin gehören.
Doch da gibt es noch ein Problem, den Vorhang. Das Heiligtum und das
Allerheiligste sind zwar ein zusammenhängender Raum, doch die beiden Bereiche sind
voneinander durch einen ca. 20 cm dicken Vorhang getrennt. Bevor wir ins Allerheiligste
kommen können, muss der Weg für uns frei gemacht werden. Doch der Weg ist für uns frei
gemacht durch den Tod Jesu am Kreuz. Denn als Jesus am Kreuz aufschrie: "Es ist
vollbracht", da zerriss dieser Vorhang im Tempel von oben nach unten und der Weg ins
Allerheiligste ist damit frei (Mt. 27,51).
Wenn wir ins Allerheiligste vordringen wollen, geht das nur über eine
tiefe Herzenserkenntnis darüber, was am Kreuz passiert ist. Alles andere, alle Religion,
aller Dienst, die Erkenntnis aus dem Wort Gottes, der Dienst für Gott, die Gemeinschaft
und auch das Gebet und die Fürbitte sind grundlegend, sie werden uns aber nur bis zum
Vorhang bringen. Das Zurückkommen zu dieser Grundlegenden Wahrheit des Kreuzes, die
Zentralität Christ und das Berührtwerden des Geschehens am Kreuz ist das, was diese
letzte Schranke aufhebt.
Im Allerheiligsten finden wir nun nur noch die Bundeslade, das Zeichen
der Gemeinschaft mit Gott. Der Dienst hat aufgehört. Es gibt weder Opfer, noch Lehre,
noch Gebet oder Fürbitte, nur noch die Gegenwart Gottes. Kein Gesang, kein Reden, nur
noch Stille, und die Stimme Gottes, die zu uns spricht. Das Menschliche hat aufgehört,
das Göttliche ist in seiner Vollkommenheit etabliert.
Wenn wir die Materialien betrachten, aus denen die Gegenstände gemacht
sind, die in den einzelnen Tempelbereichen stehen, so sehen wir, dass im Hof der Priester
alles aus Bronze ist. Die Bronze steht für das Menschliche. Im Heiligtum ist alles mit
Gold überzogen. Das Gold steht für das Göttliche, das hier anfängt. Doch im Heiligtum
ist es immer noch Menschliches, das mit einer Schicht Gold, mit einer Schicht göttlichem
überzogen ist, menschlicher Dienst, mit einer Schicht göttlichem.
Doch im Allerheiligsten ist jetzt alles in Gold gebettet. Es gibt keine
Gebrauchsgegenstände mehr, Gott hat nun alles übernommen. Und das ist der Ort, für den
Gott uns bestimmt hat, die Gemeinschaft, für die er uns geschaffen hat. Und in dieser
Gegenwart Gottes, da, wo wir Gott von Angesicht zu Angesicht begegnen, da werden wir
erkennen, wer Gott wirklich ist und ihn verehren und anbeten, wie wir es in Offenbarung 4
nachlesen können, wo der Thronraum Gottes beschrieben ist. Dann werden wir vor dem Thron
der Gnade stehen, wie es in Heb.4,16 steht und Barmherzigkeit und Hilfe finden.
Wir haben uns nun einige Monate mit dem Tempel, seinem Aufbau und der
Bedeutung der verschiedenen Bereiche für unseren Gottesdienst und für unsere
Gottesbeziehung bedeuten. Die Frage, die sich daraus für uns stellt, ist nicht nur, ob
wir im Tempelbereich, ob wir also erlöst sind. Die Frage ist auch, wo wir uns im Tempel
befinden, in den Vorhöfen, im Heiligtum oder ob wir das Allerheiligste erreicht haben.
Lasst uns weiter in den Tempel hinein gehen, bis wir die Gemeinschaft mit Gott gefunden
haben, die im Allerheiligsten liegt und uns nicht zufrieden geben mit dem, wo wir jetzt
sind. Denn Gott hat immer noch mehr Segen für uns bereit.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Auf der Mitarbeiterbesprechung am 12.10.1999, ausnahmsweise bei Familie Lotz, wurden
folgende Themen besprochen:
- Termine
Die Termine für den November und teilweise auch für den Dezember wurden festgelegt.
- Gemeinderäume
Ausführlichere Informationen dazu haben wir auf Seite 3 zusammengestellt.
- Abstandszahlung für den Thomashof
Für die ausgefallene Gemeindefreizeit im Juni muss die Gemeinde an den Thomashof einen
Abstand bezahlen, da die Stornierung zu kurzfristig erfolgte. Um eine kostenpflichtige
Absage in Zukunft zu vermeiden, muss die Anmeldung für die nächste Freizeit rechtzeitig
und verbindlich erfolgen. Der letzte mögliche Stornierungs-Termin für die nächste
Freizeit ist der 24.01.2000, bis dahin müssen also die verbindlichen Anmeldungen
vorliegen. In der Januar-Ausgabe des Gemeindebriefs werden wir also ein Formular zur
Anmeldung verteilen, eine Vorankündigung gibt es in der Dezember-Ausgabe.
- Gideon Bibeln
Der Gemeinde liegt eine Anfrage aus Landau vor: Bei der Verteilung der Gideon Bibeln, die
u.a. in Krankenhäusern und Hotels kostenfrei ausliegen, wird noch Hilfe benötigt.
Interessierte könne sich bei den Mitarbeitern melden.
- Fragebogen
Die Junge Gemeinde hat uns einen Fragebogen zu Gemeinde und Zukunft gesandt. Erich Lotz
senior wurde beauftragt, ihn auszufüllen.
Lutz Vogt

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