Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF

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November / Dezember 2022

Grußwort

Ich bin gespannt, wann wir das „C-Wort“ wirklich hinter uns lassen können. Langsam gewöhnen wir uns an Corona, trotzdem irritieren uns steigende Fallzahlen und viele Corona-Fälle im Kollegen- und Freundeskreis und der Familie.

Dazu kommt ein Jahr des Kriegs in Europa. Waren während Corona die Hamsterkäufe das Problem, kamen durch den Krieg vor unserer Haustür richtige Versorgungsengpässe zu den ohnehin schon gestörten Liefer­ketten dazu. Und dazu die bange Frage: Reicht das Gas zum Heizen und gibt es genug Strom im Winter?

Die Menschen in der Ukraine wissen jetzt schon, dass der Winter hart wird. Zerstörte Häuser, zerbombte Infrastruktur, unterbrochene Strom­versorgung – in Deutschland geht uns noch richtig gut dagegen. Und doch gruseln wir uns vor der ach so dramatischen Lage. Dramatisch ist es in der Ukraine oder in Flüchtlingsbooten auf dem Mittelmeer, aber (noch) nicht bei uns. Nur der Verzicht fällt uns so schwer, und das auch noch auf Weihnachten hin.

Wir haben als Einzelne und als Gemeinde allen Grund, auch auf dieses Jahr dankbar zurückzublicken. Wir haben es warm in unseren Wohnungen und Häusern, Gemeinschaft untereinander, leiden keinen Mangel und kommen langsam wieder zurück zu einer neuen Normalität.

Nicht nur an Weihnachten sollten wir unsere Herzen auch für diejenigen öffnen, die nicht so gesegnet sind wie wir. Dass in unserem reichen Land die Tafeln überlaufen sind und niemanden mehr aufnehmen können, tut mir weh.

Friede auf Erden kriegen wir Menschen alleine wohl nicht hin. Ich sage es mit Jesaja 9,5: Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns gegeben, und die Herrschaft ist auf seiner Schulter; und er heißt Wunder-Rat, Gott-Held, Ewig-Vater, Friede-Fürst.

Frohe und gesegnete Weihnachten wünscht Euch

Lutz Vogt


Unser Retter

In der stillen heilgen Nacht
ward das Wunderwerk vollbracht.
Unser Retter ward geboren,
diese Welt nicht mehr verloren.

In der stillen heilgen Nacht
hat er die Augen aufgemacht,
uns zu retten er geschworen,
ward uns aus der Not geboren.

Die ihn kennen, die ihn lieben
an ihn glauben, bei ihm blieben
bis der letzte Stern verglüht,
bis der letzte Traum verblüht.

Treue haben wir geschworen
unserm Herrn für alle Zeit.
Dank ihm sind wir neu geboren,
mit ihm ist kein Weg zu weit. 

Unser Retter, der wird kommen
in der allertiefsten Nacht,
drum freuet euch an diesem Leben
und gebet auf euch acht.

Copyright © by I. Kunath , www.christliche-themen.de


Einladung zum Abendmahl

Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

Am 11. Dezember im Gottesdienst mit Kurt Kerber wollen wir gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden dazu herzlich ein!


Erntedank

Auch dieses Jahr durften wir an Erntedank wieder dankbar sein für den festlich geschmückten Altar und dafür, wie reich wir als Einzelne und als Gemeinde beschenkt sind.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für die Spenden und für die tolle Dekoration.


Wandertage

Am 3.10. machte unser Hauskreis einen Wandertag: Von 3 Buchen über die Landauer Hütte und zum Orensfels.

Blick vom Orensfels Richtung Trifels mit Blick auf 3 Burgen

Der Wanderausflug an Allerheiligen führte erst zur Wolfsburg und dann zum Bergstein mit einem schönen Blick auf Neustadt.