GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv
November / Dezember 2019
Grußwort
Momentan habe ich das Gefühl, dass die Zeit nur so dahin rast. Gerade war noch Urlaubszeit, schon steht der Advent vor der Tür. Auch im Büro haben wir alle das Gefühl, dass die Zeit einfach nicht ausreicht für alle Aufgaben, die anstehen.
Auch die „Zeitumstellung“ steht wieder vor der Tür – wenn dieser Gemeindebrief ausliegt, haben wir die Uhren eine Stunde zurück gestellt von Sommer- auf Winterzeit. Und wir fangen ab November den Gottesdienst erst um 10:00 Uhr an – allerdings beginnt der gemeinsame Gottesdienst bei der Missionsgemeinde noch mal um 9:30 Uhr.
Es sind momentan bewegte Zeiten. Schauen wir uns die Nachrichten an, verstehen wir manchmal nicht mehr, was in der Welt vor sich geht. Brexit oder nicht, Nachrichten aus dem Weißen Haus und vielen anderen Orten auf der Welt sind immer verwirrender.
Mit unserer Band haben wir ein Lied kennengelernt, das mir dabei in den Sinn kam: „Anker in der Zeit“. Der Refrain lautet „Er ist das Zentrum der Geschichte, er ist der Anker in der Zeit. Er ist der Ursprung allen Lebens und unser Ziel in Ewigkeit“.
Wie gut, dass wir einen Anker in dieser bewegten und bewegenden Zeit haben! An Weihnachten dürfen wir feiern, dass Gott selbst und diesen Anker gegeben hat und für uns zum Anker geworden ist.
Frohe und gesegnete Weihnachten wünscht Euch
Lutz Vogt
Ich will an deine Krippe kommen
Die Strahlenkraft des Sterns
Christa Spilling-Nöker |

Kurz berichtet vom Hofgottesdienst

Am 1. September feierten wir den Gottesdienst unserer drei
Mennonitengemeinden auf dem historischen Branchweilerhof.
Keine Frage diesmal: Das Wetter sah gut und sonnig aus, nur der Wind
stellte alle Beteiligten zuweilen vor Herausforderungen.
Peter Becker führte durch den Gottesdienst, die Predigt von Paul Warkentin aus Schwandorf drehte sich um das Thema „Hoffnung für alle?!“.
Die „Gimmeldinger Mehrstimmen“ und unsere Band sorgten für die wunderbare musikalische Begleitung.

Die Kollekte ging diesmal an die Spiel- und Lernstube von
Branchweiler. Frau Deidesheimer stellte die Arbeit kurz vor.
Nach dem geistlichen war auch für das leibliche Wohl gesorgt, einmal
mehr mit großem Salatbuffet und Fleischkäse und natürlich auch mit
Kaffee und Kuchen.
Herzlichen Dank an alle Helfer und Helferinnen und allen, die zum Gelingen des Festes beigetragen haben.
Abendmahl
Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.
Beim gemeinsamen Gottesdienst unserer drei Mennonitengemeinden am 3. November und am 15. Dezember im Gottesdienst mit Kurt Kerber wollen wir das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden dazu herzlich ein!
Bericht: Taufgottesdienst

Am 6. Oktober war es soweit. Nach gut zwei Jahren gab es wieder eine Taufe zu feiern! Feo Lotz und Lukas Adams haben beschlossen, sich taufen zu lassen und Mitglied unserer Gemeinde zu werden. Der Gottesdienst war gut besucht und nach einer interessanten Predigt zum Thema Taufe, gehalten von Erich Lotz, durften die beiden Täuflinge ihre Entscheidung öffentlich fest machen. Mit fast 100 Gästen waren die Räume gut gefüllt und die Stimmung war gut. Spätestens als die Täuflinge aus dem Wasser kamen und die Leute ihre Freude zum Ausdruck brachten, wird auch der letzte, vielleicht noch schlafende Nachbar aus dem Bett gefallen sein.
Es war ein wirklich schöner Gottesdienst! Wir hatten nicht nur eine Musikgruppe zur Begleitung, sondern sogar zwei! Die Band unserer Gemeinde spielte und sang schöne Lieder und auch Jonas und Rieke beschenkten uns mit ihrem musikalischen Talent.
Das Besondere und Schöne an einem solchen Fest ist, dass man auch viele neue Gesichter zu sehen bekommt. Freunde und Familien der Täuflinge, aber auch Bekannte der Gemeinde kamen zusammen, um mit uns zu feiern! Nach dem Gottesdienst wurde noch zum gemeinsamen Mittagessen und Kaffee und Kuchen eingeladen. Abgesehen von dem wirklich guten Essen, gab es hier noch die Möglichkeit die Gemeinschaft zu genießen und ins Gespräch zu kommen.

Es war schön zu sehen, wie die Gemeinde zusammenarbeitet und jeder sich einbringt, wenn es einen solchen Anlass gibt und auch sonst, bei den kleineren, vielleicht manchmal unscheinbaren Dingen. Ob mit Kuchen backen, den Spießbraten zubereiten, Fenster und allgemein die Räume putzen, Einkaufen, Musik vorbereiten oder auch das Taufbecken mit Wasser befüllen... jeder brachte sich ein.
Danke!
Lukas Adams

Das Licht
des Engels 