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GEMEINDEBRIEF November / Dezember 2008
Brennan Manning Der Entzückte In den Wäldern der Provence in Südfrankreich erzählt man sich jedes Jahr eine schöne Geschichte. Sie handelt von den vier Hirten, die nach Bethlehem kamen, um das Kind zu besuchen.
Einer brachte Eier mit, ein anderer Brot und Käse, der dritte brachte Wein. Der vierte kam mit leeren Händen. Die Leute nannten ihn l’enchanté, den Entzückten. Die ersten drei plauderten mit Maria und Josef. Sie sagten, wie gut Maria aussehe und wie praktisch Josef die Höhle eingerichtet habe. Sie gratulierten den Eltern, überreichten Geschenke und versicherten ihnen, falls sie irgendetwas bräuchten, sollten sie es nur sagen. Schließlich fragte jemand: „Wo ist l’enchanté?“ Sie suchten oben und unten, hinten und vorne, drinnen und draußen. Schließlich spähte jemand hinter die Decke, die zum Schutz vor der Zugluft vor die Krippe gehängt worden war. Und dort, vor der Krippe, kniete l’enchanté, der Entzückte. Wie eine Fahne oder Flamme sich in die Richtung bewegt, in die der Wind weht, hatte er sich in die Richtung der Liebe bewegt. Während der ganzen Nacht blieb er staunend vor der Krippe stehen und flüsterte immer wieder: „Jesus, Jesus, Jesus.“ Brennan Manning Mitarbeiterbesprechung
Kitchener, Ontario (Kanada) – Christen flohen aus Furcht um ihr Leben in den Dschungel, ohne alles, bis auf die Kleidung. Sie können nicht nach Hause gehen. Die Drohungen sind weiterhin da; die Häuser aber nicht mehr. Sie sind niedergebrannt bis zum Boden. So ist es auch mit ihren Kirchen, Schulen, Weisenheimen, Herbergen, Autos und den ganzen Dörfern passiert. Die brutale Gewaltanwendung gegen Christen in Bundesstaat Orissa brach zuerst am 24 August 2008 im Kandhamal- Bezirk in Südindien auf. Sie dauerte 12 Tage lang. Die Brutalität fing an aufgrund der Erschießung von Laxmananda Saraswati, eines Leiters der militanten Gruppe mit dem Namen „Vishwa Hindu Parishad“ (VHP) und der weiteren Erschießung von vier seiner Anhänger. Saraswati war ein Christenverfolger seit längerer Zeit. Obwohl die Indische Regierung sagte, dass sie vermutet das Maoisten (Regierungsgegnerische Kräfte) dafür verantwortlich sind, werden dagegen von der VHP die Christen beschuldigt. So sind alle Christen und auch Entwicklungsorganisationen (NGO’s) zu Zielscheiben. ... „Es gab immer wieder Drohungen, Gewaltanwendungen und Verfolgungen in den letzten 20 Jahren aber die gegenwärtige Situation ist sehr angespannt. Menschen sind brutal ermordet worden, zu Tode in Stücke gehackt, Frauen wurden vergewaltigt und mehr als 100 Kirchen in allen sechs Bezirken wurden verbrannt. Mitglieder der Brüder in Christus Gemeinden wurden auch angegriffen, aber nicht getötet, berichtete er. ... Im August attackierte ein Mob von bis zu 4000 militanten Hindus das Mädchenheim der Brüder in Christus Gemeinden in Nuagoan. Es ist eine von neun solcher Einrichtungen, die durch das „Scholarship Program for International Children’s Education“ (SPICE) finanziert werden. Der Mob setzte das Heim und die Kirche in Flammen, zerstörte den Wassertank und das Gelände. Zehn Polizisten, die beim Mädchenheim Wache hielten, flohen beim Herannahen der Menge. Die Mitarbeiter, die Mädchen und lokale Christen, von denen auch manche geschlagen wurden, hatten es geschafft zu fliehen. Die Bürozentralen der Brüder in Christus in dem Cuttack- Bezirk, Indien, waren auch Angriffziele und so haben mehrere Pastoren und Gemeindegründer all ihr Hab und Gut verloren als ihre Heime geplündert und verbrannt wurden. Die Verantwortlichen der Gemeinden führten vier Aktionen an, die gerade am laufen, bzw. geplant sind: Die weltweite Gemeinde Jesu zum Gebet für Orissa aufzurufen; ein Treffen mit 15 bis 20 Gemeindeleitern in der unmittelbaren Nähe zu haben, um eine gemeinsame Stellung gegenüber der Gewalt und den Opfern einzunehmen; finanzielle Hilfe zu suchen um zerstörte Häuser, Kirchen und Einrichtungen wieder aufzubauen; und ein späteres Treffen mit bis zu 200 Gemeindeleitern aus der weiteren Gegend um zu hören, wie man ihren Menschen helfen könnte, die Opfer geworden sind. Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998. Sie sind Besucher Nummer |