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GEMEINDEBRIEF
März 2002
Grußwort
Ostern ist dieses Jahr früher als sonst und reicht
sozusagen über zwei Gemeindebriefe, fällt doch der Ostermontag auf den 1. April. Dabei
bin ich noch gar nicht richtig auf Ostern und das Frühjahr eingestellt, denn für uns
geht es erst noch in den Skiurlaub, also bin ich gedanklich noch im Winter. Die
Osterglocken blühen bereits, überall sieht es schon nach Frühling aus, obwohl sie
gerade im Radio eine geschlossene Schneedecke im Hunsrück melden.
Auch Ostern selbst hat diese zwei Seiten, und ganz besonders der
Karfreitag. Denn einerseits ist es traurig, dass Jesus ans Kreuz geschlagen wurde. Es ist
traurig, dass die Menschen das überhaupt getan haben, obwohl Jesus der Sohn Gottes war.
Und es ist ganz besonders traurig, dass wir es so nötig haben - sonst hätte sich Jesus
nicht kreuzigen lassen müssen.
Andrerseits ist gerade der Karfreitag ein Grund zum Feiern, denn an
diesem Tag hat Jesus als Opferlamm unsere Sünden von uns genommen. Durch den Karfreitag
sind wir frei von allem, was uns von Gott trennt, sind gerettet durch Gottes Gnade allein.
Weil ich mich aber nicht gleichzeitig freuen und dabei trauern kann,
passt die nachdenkliche Stimmung so gut zu Karfreitag und zu Ostern die Freude über das
neue Leben - im geistlichen Sinne genauso wie in der Natur draußen.
Frohe Ostern wünscht Euch
Lutz Vogt
Gedanken zu Ostern
Unter dieser Überschrift habe ich im Internet im letzten Jahr ein
Forum entdeckt, in dem Menschen ihre Gedanken zu Ostern formuliert haben. Hier ein
Beitrag, der mir besonders gut gefallen hat, weil er enthält, was mich zu Ostern bewegt:
Was bedeutet mir Ostern?
An Ostern hat Gott seinen Sohn Jesus Christus vom Tod auferweckt. Der
Tod ist besiegt. Auch ich darf einmal vom Tod auferstehen. In Jesus Christus gibt mir Gott
die Zusage des ewigen Lebens. Ich bin und bleibe im Glauben an Jesus Christus in den
bergenden Händen Gottes.
An Ostern hat Gott seinen Sohn als den Versöhner und Retter der
Menschen bestätigt. Ostern hat Karfreitag ins rechte Licht gerückt. Karfreitag ist nicht
ein Tag des Scheiterns Jesu, wie es anfänglich sogar die Jünger Jesu meinten. An
Karfreitag hat Jesus Christus die Schuld aller Menschen aller Zeiten auf sich genommen und
hat die Versöhnung zwischen Gott und den Menschen ermöglicht.
Ich kann hoffnungsvoll leben. Ich weiß, Gott vergibt mir täglich
meine Schuld. Ich kann voller Hoffnung und getrost in jeden Tag hineingehen, auch einmal
in den letzten Tag meines irdischen Lebens. Gott lässt mich nicht fallen. Er holt mich ab
in die Ewigkeit. Ob dies nicht Grund genug ist, sich zu freuen und Gott dankbar zu sein?
Diese Oster-Freude darf sogar sichtbar und hörbar ihren Ausdruck finden, nicht nur an
Ostern, sondern an jedem neuen Tag, den Gott mir schenkt.
Hermann Schuler, Pfarrer i. R.
gefunden im Internet von Lutz Vogt
Gemeindefreizeit 2002
Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir wieder eine Gemeindefreizeit
auf dem Thomashof durchführen. Es gelten dieses Jahr wieder die Preise Ganz für
Halb". Für ein Doppelzimmer fallen damit 18,50 / 37,- DM pro Person und Tag
an, für ein Einzelzimmer 24,- / 48,- DM.
Der Platz, an dem sich Jesus wohlfühlte!
Es wird ja wenig berichtet über das Privatleben von Jesus. Fast alle
Erzählungen in den Evangelien zeigen Jesus im Dienst". Auch wenn er irgendwo
zu Besuch ist, dann ist er immer am Predigen, am Lehren, am Zuhören, Heilen oder was noch
alles. Wir haben nur einige kurze Blitzlichter, dass Jesus auch mal Zeit für sich
brauchte. Wie war dieser Mann denn dann so privat?? Wo hat er sich wohl gefühlt?? Wo ging
er hin, um sich zu erholen?? Und warum ging er da hin??
Es gibt da schon einen Ort, an dem Jesus öfter man war, in Betanien.
Betanien, so lesen wir in Joh. 11,18, war nicht weit weg von Jerusalem. Und wann immer
Jesus in Jerusalem war, schien er dort zu übernachten. Und in Betanien treffen wir ihn
bei drei Geschwistern, bei Maria, Marta und Lazarus. Dort scheint er auch ohne seine
Jünger aufgetaucht zu sein. Denn in der Auseinandersetzung zwischen Maria und Marta, als
es um das Helfen ging, da war Jesus allein. Anscheinend waren keine Jünger dabei. Und da
sehen wir auch in Lk. 10, dass Jesus so zur Familie gehört, dass Marta ihn in die
Familienstreitigkeiten mit einbezieht.
Warum war Jesus öfter mal ausgerechnet bei diesen Geschwistern? Was
fand er da, was er an anderen Orten nicht fand? Lasst uns mal schauen, was wir über diese
drei finden.
In Joh. 11,5 sehen wir, dass Jesus diese drei lieb hatte. Er hatte eine
besondere Beziehung zu diesen Geschwistern. Da war also zuerst mal Lazarus, der Bruder.
Von ihm wissen wir eigentlich nur, dass Jesus ihn als Freund bezeichnet (Joh. 11,11). Er
hat mit ihm gegessen (Joh. 12,2), und Jesus hat ihn von den Toten auferweckt. Aber viel
mehr wissen wir über ihn nicht, eben nur, dass er ein Freund von Jesus war.
Marta schien die Aktive zu sein. Denn sowohl in Lk. 10 als auch in Joh.
12 ist sie die, die dient. Die also gekocht hat, die am Tisch bedient und sich um alles
gekümmert hat. Sie sorgte sich darum, dass es Jesus im menschlichen Sinne gut geht.
Über Maria wissen wir am meisten. Sie war es, die Jesus, als er in
Betanien kurz vor seinem Tod bei Simon dem Aussätzigen zum Essen war, mit dem teuren
Nardenöl gesalbt hat. Sie war es, die zu seinen Füßen saß und ihm zugehört hat. Maria
war bereit, alles für Jesus zu geben und ihn als Christus zu verehren.
Drei unterschiedliche Typen, drei unterschiedliche Dienste, aber das
war der Ort, wo Jesus sich wohlgefühlt hat. Dort hatte er alles, was er brauchte und was
er sich wünschte. Er hatte jemanden, der sich um seine physischen Bedürfnisse kümmerte
und ihm diente, Marta, er hatte jemanden, der ihn anbetete und ihm zuhörte, nur um bei
ihm zu sein, Maria, und er hatte einen Freund, Lazarus.
Was können wir davon lernen, damit auch wir als einzelne und als
Gemeinde ein Ort werden, an dem Jesus sich wohl fühlt und wo er gerne ist? Auch wir
brauchen diese drei Komponenten, Dienst - Anbetung - Freundschaft. Aber was bedeutet das??
Der Dienst an Jesus findet da statt, wo wir den Menschen in Not dienen
und helfen. Denn in Mat. 25,40 sagt Jesus, was wir einem seiner geringsten getan haben,
das haben wir ihm getan. Jesus fühlt sich da wohl, wo den Schwachen gedient wird.
Wir sind dazu berufen, ihn anzubeten und als den Christus zu verehren.
Jesus mag es, wenn wir seine Gegenwart suchen, nicht weil wir etwas wollen, sondern
einfach nur um bei ihm zu sein, zu seinen Füßen zu sitzen und ihm zuzuhören.
Und Jesus sucht Freunde. Denn in Joh. 15,15 nennt er seine Jünger
Freunde. Freunde, die ihm zuhören, mit denen er alles besprechen kann und die bereit
sind, alles zu tun, was er sagt.
Lasst uns daran arbeiten, dass wir als einzelne und als Gemeinde so ein Haus in
Betanien werden, ein Ort, wo Jesus Dienst, Anbetung und Freundschaft findet und wo er sich
wohl und Zuhause fühlt.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 14.02.2002:
Zur Begrüßung liest Heiner aus Ps. 84,12 und Joh. 8,12, dazu eine
Erläuterung zum Text, und beginnt mit einem Gebet.
1. Termine
Wir haben die Termine für März festgelegt.
2. Gemeindeversammlung
Wir sprechen über die Gemeindeversammlung und die Vorstandswahlen.
Heiner bittet Erich Lotz junior, Wahlleiter am 10.03.2002 zu sein.
Erich akzeptiert.
3. Predigtdienst
Wir verpflichten Erich Lotz junior, uns für 6 Monate, von März
bis August 2002, je eine Predigt im Monat zu bringen.
Udo Adams ruft in Möckmühl an wegen unserem Predigtdienst am
14.04.2002. Da wir an diesem Sonntag unsere Gemeindefreizeit haben, können wir diesen
Termin nicht einhalten und bitten um Verschiebung.
Wir müssen mit Kehl abklären, ob sie ihren Predigtdienst bei uns am
21.04.2002 eventuell auf den 07.04.2002 verlegen könnten.
Axel Dalügge ist am 17.03.2002 in Kochendorf zum Predigtdienst.
Christel Lotz
Einladung zum Abendmahl
Am Karfreitag, den 29. März 2002, wollen
wir im Rahmen des Gottesdienstes gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden
alle dazu herzlich ein!
Einladung
zur Jahreshauptversammlung
Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde findet statt
am 10. März 2002
im Anschluss an den Gottesdienst
Die Tagesordnung:
1. Jahresbericht mit Aussprache
2. Kassenbericht mit Aussprache
3. Bericht des Kassenprüfers
4. Entlastung von Vorstand und Rechner
5. Berichte der Arbeitsgruppen
6. Berufung zum Predigtdienst
7. Verschiedenes
8. Wahlen
Sie sind Besucher Nummer (laut EUROCOUNTER)
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