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Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!
Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631
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GEMEINDEBRIEF
Mai / Juni 2000
Grußwort
Dieser Gemeindebrief ist umfangreicher als sonst, denn er enthält
dieses Mal zwei Monate: Mai und Juni. Grund dafür ist zum einen die Themenvielfalt, die
es diesmal unterzubringen galt. Zum anderen sind wir zum Monatswechsel Mai / Juni in
Urlaub, so dass wir einfach die beiden Ausgaben zu einer zusammengefasst haben.
Natürlich freue ich mich immer besonders, wenn ich mir nicht
überlegen muss, wie ich den Gemeindebrief fülle, sondern wenn ich statt dessen Mühe
habe, alle Themen unterzubringen. Dann ist nicht nur die Arbeit für mich leichter, dies
zeugt vor allem von der Lebendigkeit unserer Gemeinde. Es ist eben etwas los bei uns.
Und noch ein Hinweis: Ihr findet ab sofort das Konto für Spenden zu
den Gemeinderäumen auch unten im Impressum. Es lautet
Stadtsparkasse Neustadt (BLZ 546 512 40),
Konto-Nr. 400 14 631
Wir freuen uns über jede zusätzlich eingehende Spende auf diesem
Konto!
Einen schönen Mai und einen schönen Juni wünscht Euch
Lutz Vogt
Gedanken zu Pfingsten
Und ich
will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei
in Ewigkeit:
den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann,
denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und
wird in euch sein.
Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen
bin.
Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater
senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was
ich euch gesagt habe.
Johannes 14,16f+25f
In der Berliner Morgenpost habe ich einen Artikel zum Pfingstfestes
gefunden, der mir gefallen hat. Einerseits liest er sich wie eine sachliche, nüchterne
Definition aus einem Lexikon.
Andererseits ist der Artikel aber auch eine kurze und gute
Zusammenfassung dessen, was wir Christen von Pfingsten glauben. Mag sein, dass der Autor
das gar nicht bezwecken wollte, aber es zeigt mir, wie viel Kraft in Jesus und dem
Heiligen Geist liegt und dass Gott alles und jeden für seine Zwecke gebrauchen
kann!
Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes
Pfingsten ist für Christen das
Fest des Heiligen Geistes. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht
allen Lebens. Er ist in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig
zu erhalten.
In der Apostelgeschichte wird berichtet, wie die Jünger Jesu durch das
Pfingstwunder "mit Heiligem Geist erfüllt wurden und begannen, mit anderen Zungen zu
reden". Dieses "Sprachenwunder" weist darauf hin, dass die Verkündigung
der Botschaft von Jesus Bedeutung für die ganze Welt hat.
Bis zum vierten Jahrhundert feierten die Christen an Pfingsten auch die
Himmelfahrt Christi. Nachdem sich Christi Himmelfahrt zu einem eigenständigen Fest
entwickelt hatte, wurde Pfingsten zum Fest des Heiligen Geistes. Mit Pfingsten endet die
50tägige österliche Festzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich von "pentekoste"
(griechisch für fünfzig) ab.
Gefunden im Internet bei der
Berliner Morgenpost von Lutz Vogt
GEMEINDEFREIZEIT 2000
Endlich ist es wieder soweit: Wir starten am 24.3.2000 mit 22 Personen
zur Gemeindefreizeit auf den Thomashof.
Nach der anfänglichen Hektik mit dem Packen, Richten, Fahren,
Auspacken, Betten machen, Versammlungsraum schmücken, Zimmerschilder anbringen usw.,
beginnen wir um 18:00 Uhr offiziell mit dem Abendessen. Schon erwartet uns die erste
Überraschung: Wir sind zum Essen allein in einem Raum neben dem Speisesaal. Wie eine
Familie sitzen wir an einem großen Tisch zusammen. Das ist sehr schön, etwas abseits von
dem ganzen Trubel im Speisesaal zu sein. Der ist nämlich bis zum letzten Platz voll
besetzt, wie das übrige Haus auch. Aber auch unsere Zimmer sind alle auf einem Stockwerk
untergebracht und wir genießen den Luxus der neuen Zimmer.
Nachdem unsere Kleinen im Bett und die Babyphons in unserem
Versammlungsraum installiert sind, beginnen wir gegen 20:00 Uhr mit der ersten
Themeneinheit. Erwartungsvoll und gespannt hören wir, was Erich Lotz jun. uns zu sagen
hat. Unser Thema ist:
Gemeinde und Gemeindewachstum.
Es geht darum, was wir tun können, um zu wachsen, wo unsere
Möglichkeiten und Gaben liegen, wie wir diese effektiv einsetzen können. Wer wäre da
wohl besser unser Referent gewesen als Erich, der uns gut kennt und auch die Erfahrung und
das nötige Bibelwissen mitbringt?
Bei einem Glas Wein, Knabberzeug, Spielen und einfach nur Reden lassen
wir den anstrengenden Tag ausklingen.
Samstags ging es weiter mit dem Thema am Morgen und nach allgemeinem
Wunsch auch nachmittags, für eine Stunde.
Danach sind wir noch in den Zoo gefahren. Das war aber leider etwas
enttäuschend, denn wir hatten nur noch eine Stunde Zeit, bis geschlossen wurde. Doch die
Hauptsache für die Kinder war, dass sie die Affen noch gesehen haben.
Abends, nach dem Thema, hatten wir noch viel zu Lachen und einen
riesigen Spaß beim gemeinsamen Spielen (Montagsmaler, Glücksrad, der große Preis,
usw.).
Am Sonntag, den 26.03.2000, war unser Abreisetag gekommen. Jetzt heißt
es wieder Packen, Zimmer räumen, usw. Doch zuerst haben wir noch miteinander Gottesdienst
gefeiert und Abendmahl gehalten. Es war sehr schön, alles Gelernte anwenden zu dürfen
und wirkliche Gemeinschaft zu erleben. Unsere Anbetungszeit hat uns dem Herzen Gottes
näher gebracht und wir durften die Gegenwart Gottes richtig spüren.
Der Abschied war nun gekommen und es fiel nicht leicht, nach so einer
intensiven Zeit wieder auseinander zu gehen. Wir sind uns als Gemeindeglieder wirklich
nahe gekommen und haben uns besser kennengelernt.
Erich hat uns sehr ermutigt, nicht aufzugeben und uns Gottes Plan für
die Gemeinde gezeigt. Wir mussten feststellen, dass wir über viele Gaben verfügen, aber
diese leider nicht oft einsetzen.
Es war in sehr schönes und wertvolles Wochenende, hoffentlich können wir das,
nächstes Jahr wiederholen. Wir sind eben Gemeinschaftsmenschen und müssen dieses"
Miteinander" pflegen.
Titin Dalügge
Das harte Los der Nachfolgenden
Es ist nun einmal so, dass die Kinder oft mit ihren Eltern verglichen
und an ihnen gemessen werden. Das hat etwas Positives, wenn die Bewertung positiv
ausfällt, aber auf der anderen Seite etwas sehr Negatives. Denn oft fühlt man sich als
Kind dann so, dass man ja sowieso keine Chance hat, den Erwartungen zu entsprechen, und
das wirkt dann hemmend.
Geistlich geht es uns, gerade als Mennoniten, oft genau so. Wir
beschäftigen uns mit der Geschichte, mit unseren Vorvätern, den Täufern der
Reformationszeit, und meist schneide zumindest ich ziemlich schlecht ab. Und das ist
frustrierend. Und das hemmt. Wie soll man dem Vorbild solcher Männer Gottes denn
entsprechen? Oder sogar noch weiter gehen??
Auch in der Bibel gibt es schon diese Situation. Wie muss sich ein
Salomon gefühlt haben, mit einem Vater wie David? Wie ein Josua mit einem Mentor wie
Moses? Wie ein Elisa mit einem geistlichen Vater wie Elia? Wie fühlten sich die Jünger,
als Jesus ihnen sagte, sie würden noch Größeres tun als er?
Ich möchte zwei Personen des AT betrachten, die sich aus dem Schatten
ihrer Vorgänger gelöst haben und sie teilweise sogar überflügelt haben, Josua und
Elisa. Denn wenn man den Weg der beiden betrachtet, besonders die Orte, an denen sie
vorbei kamen und die bedeutungsvoll waren, dann sieht man interessante Parallelen. Ich
werde mich an 2. Könige 2 halten, den Anfang des Dienstes von Elisa.
Josua kommt an die gleichen Orte, jedoch nicht in der gleichen
Reihenfolge. Josua war da schon der Führer seines Volkes, Elisa wurde es erst noch. Doch
Elisa musste an jedem dieser Orte eine Entscheidung treffen, und das bringt uns näher an
Elisa heran, denn auch für uns müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen, wenn wir
an bestimmte Punkte kommen. Also, lasst uns Josua und Elisa folgen, von Gilgal nach
Bethel, von Bethel nach Jericho und von Jericho an den Jordan und über den Jordan in das
Erbe, das Gott für uns vorbereitet hat, zum zweifachen Anteil des Geistes unserer Väter.
Elia und Elisa machten sich auf von Gilgal in dem Wissen, das Gott Elia
wegnehmen würde. Was war Gilgal denn für ein Ort? Gilgal war der Erste Lagerplatz der
Israeliten, nachdem sie den Jordan durchschritten hatten. Es war der erste Lagerplatz im
gelobten Land. Dort haben die Israeliten aus den 12 Steinen, die sie aus dem Flussbett des
Jordans mitgebracht hatten, einen Altar errichtet zum Andenken an das, was Gott für sie
getan hat, als er sie trockenen Fußes durch den Jordan in das verheißene Land geführt
hat (Jos. 4). Und dann ist da noch etwas ganz besonderes passiert, Josua hat den Bund
zwischen Gott und seinem Volk erneuert als er alle Männer beschnitten hat (Jos. 5). Die
Beschneidung war das Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham. Die Männer waren in
der Zeit der Wüstenwanderung nicht beschnitten worden. Ich frage mich zwar, wie Mose das
vergessen konnte, besonders nachdem Gott ihn fast umgebracht hätte da weder er noch seine
Söhne beschnitten waren (2. Mose 4,24-25). Doch Josua hat sich daran erinnert. Er hat den
Bund erneuert und sicher gestellt, dass alle Männer das Zeichen des Bundes trugen. Das
passierte in Gilgal. Und Gilgal wurde zum Ort der Anbetung.
Auch wir brauchen unser Gilgal. Auch wir müssen unseren Bund mit Gott,
geschlossen durch das Blut Jesu und versiegelt in uns durch den Heiligen Geist, immer
wieder Erneuern. Es reicht nicht, den Glauben unserer Vorväter zu leben, wir, jeder
einzelne für sich, müssen diesen Bund mit Gott haben. Jeder braucht sein Gilgal, wo nach
Römer 3 eine Beschneidung unserer Herzen statt findet, die Veränderung unseres Wesens.
Doch wenn wir in Gilgal waren, dann haben wir eine Entscheidung zu
treffen, genau wie Elisa, ob wir dort bleiben, oder weiter gehen nach Bethel. Und was wir
dort finden, darum geht es nächsten Monat.
Erich Lotz junior
Bericht von der Jahreshauptversammlung am
02.04.2000
Nach einem Vorspiel von Karin eröffnete Heiner Becker die
Gemeindeversammlung mit einer Lesung aus 1. Petr. 2,21-25 und einem Gebet. Es folgte Lied
413 zur Einstimmung, bevor die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde. Gegen die
Anwesenheit der Gäste (Karin und Lutz) wurde keine Einwände erhoben.
- Jahresbericht 1999 und Aussprache darüber
Heiner Becker berichtete über die Veranstaltungen des vergangenen
Jahres, dankte den Mitarbeitern für die geleisteten Dienste und dankte Gott für seinen
Segen. Gegen den Bericht wurden keine Einwände erhoben, er ist damit angenommen.
- Kassenbericht 1999
Harald Becker stellte den Kassenbericht für 1999 vor. Der detaillierte
Bericht kann beim Rechner bzw. beim Schriftführer eingesehen werden. Dank geht an Harald
für die Kassenführung im vergangenen Jahr. Er behandelte dabei auch den
Tagesordnungspunkt 6.b, seinen Bericht über die Anliegerkosten des Innenhofes.
- Kassenprüfungsbericht
Klaus Dalügge stellte den Kassenprüfungsbericht vor: Alles ist
korrekt verbucht. Er wies jedoch darauf hin, dass sowohl die Einnahmen als auch die
Ersparnisse rückläufig sind, wenn man die vergangenen Jahre miteinander vergleicht. Dies
muss bei neuen Ausgaben berücksichtigt werden. Da keine Einwände erhoben wurde, ist der
Kassenbericht einstimmig angenommen.
- Entlastung von Vorstand und Rechner
Da der Jahresbericht und der Kassenbericht einstimmig angenommen
wurden, sind Vorstand und Rechner entlastet.
- Berichte der verschiedenen Arbeitsgruppen
- Frauenstunde
Christel Lotz berichtete über die Frauenstunde, in der sich derzeit 5 10 Frauen
regelmäßig treffen. Grundlage der Frauenstunde ist das Heft "Treffpunkt
Bibel".
- Kinderhauskreis
Der Glaubensgrundkurs ´99 mit den 7 Teilnehmern ist abgeschlossen, wie
Titin Dalügge informierte. Im neuen Jahr wird ein neuer Name für den evangelistisch
orientierten Kreis gesucht und neue Kinder bzw. Jugendliche sollen eingeladen werden.
Titin bittet um Unterstützung im Gebet für die Kinder.
Weiter planen Wanda, Lisa und Titin den Aufbau eines
Mutter-Kindkreises.
- Hauskreis
Grundlage des Hauskreises, der sich wöchentlich trifft, ist die "Stille Zeit
Bibel". Axel Dalügge ergänzte, dass der Hauskreis derzeit einen Prediger im Tschad
mit monatlich 300,- DM unterstützt.
- Verschiedenes
- Gemeinderäume
Die Gemeinde möchte die Wohnung bei Christel und Erich Lotz anmieten.
Die Wohnung ist 65,62 m2 groß und soll 9,- DM / m2 kosten, also ca.
590,- monatlich, zuzüglich 60,- DM Nebenkosten. Wenn alles klappt, soll die Wohnung schon
im Juli diesen Jahres fertig werden. Ein normaler Mietvertrag soll abgeschlossen werden,
lediglich die Kündigungsfrist muss noch besprochen werden.
Einstimmig wurde beschlossen, die Wohnung anzumieten, ferner einen
Kasten im Vorraum für Spenden für die Räume aufzuhängen. Diese sollen für laufende
Kosten (Miete etc.), aber auch für die Anschaffungen wie Möbel, Küche etc. verwendet
werden.
Schließlich wurde einstimmig beschlossen, das Limit des Vorstands auf
5.000,- DM je Objekt (speziell für die Tische und Stühle, die Küche und die Orgel) zu
erhöhen. Dadurch soll der Vorstand kurzfristig entscheiden können, die Beträge im
Regelfall aber von einer Gemeindeversammlung genehmigen lassen.
Erich Lotz senior schloss die Gemeindeversammlung mit einem Gebet,
bevor zum Ausgang Lied 295 gesungen wurde.
Lutz Vogt
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Auf der Mitarbeiterbesprechung am 11.04.2000 wurden folgende Themen besprochen:
- Termine
Die Termine für den Mai und den Juni wurden festgelegt.
- Grüße von Familie Frese
Familie Frese ist nach Weltersbach, ein Dorf bei Köln, umgezogen. Es
ist eine von Baptisten betreute Anlage, die speziell für Senioren angelegt ist. Sie
lassen die Gemeinde herzlich grüßen.
- Frauenstunde
Die Frauenstunde hat eine Einladung aus Sembach zu einem Nachmittag in der
Landesgartenschau am 20.06.2000 erhalten.
- Gemeinderäume
Ideen für die Möblierung der neuen Gemeinderäume wurden gesammelt
und verschiedene Aufstellungsmöglichkeiten von Tischen und Stühlen diskutiert. Benötigt
werden unter anderem 40 50 Stühle, entsprechend viele Tische, dazu Geschirr und
eine Küche. Überlegt wurde z.B., ob die Tische eher längs oder quer aufgestellt werden
sollen.
Harald will für die Gemeinderäume ein eigenes Konto einrichten, auf
dem auch die Einnahmen aus dem Spendenkasten im Eingangsbereich der Kirche verbucht werden
sollen. Dieses Konto haben wir im Gemeindebrief und natürlich auch auf der Homepage
veröffentlicht.
Die Inhalte der Mai- und der Juni-Mitarbeiter-Besprechung veröffentlichen wir in der
nächsten Ausgabe (Juli 2000)
Lutz Vogt
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