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GEMEINDEBRIEF
Mai / Juni 2010
Grußwort
Mein Projekt im Büro, das mich seit Anfang
des Jahres so stark in Beschlag genommen hat, nähert sich so langsam dem
Ende. Zwar ist immer noch viel zu tun, aber diese eine große Aufgabe
wird langsam fertig. Statt darüber froh zu sein und zu versuchen, ein
paar Überstunden abzubauen und die vielen, liegen gebliebenen Dinge
aufzuarbeiten, haben alle Beteiligten eher ein Gefühl der Leere.
Momentan fehlt das Erfolgsgefühl, dieses „wir haben es geschafft“, weil
eben noch Arbeiten übrig sind und das Projekt noch nicht formal
abgeschlossen werden kann. Und wenn es dann irgendwann einmal offiziell
fertig ist, sind wir längst mit anderen Dingen beschäftigt.
Das wird bei unserem großen Projekt
„Gemeindehaus“ so wohl nicht passieren. Ein Haus wird zwar irgendwie nie
so richtig fertig und irgendwas gibt es da immer zu tun. Aber wenn wir
die erste größere Veranstaltung im neuen Gemeindehaus feiern können, dann
haben wir bestimmt alle dieses „wir haben es geschafft“ Gefühl. Das ist
noch weit hin, aber ein lohnendes Ziel, das wir vor Augen haben.
Eine gute Zeit und frohe Pfingsten wünscht
Euch
Lutz Vogt
Die Kluft überbrücken
Wie ist das, wenn man
scher miteinander auskommt? Und was tut man, damit das besser wird?
Manchmal haben sich
zwei so festgerannt, dass sie nicht mehr herausfinden.
Aber es gibt einen Weg
heraus. Oft dauert es allerdings lange, ehe man ihn begreift und
anwendet.
Es sind vier Wörter,
die wie ein Schlüssel sein können. Sie heißen: „Es tut mir leid.“ Ich
möchte gerne, dass wir wieder in gutem Einvernehmen miteinander leben.
Wer diesen Satz mit
ehrlichem Herzen sprechen kann, der bringt damit zum Ausdruck, dass er
bereit ist, sich zu ändern. Und der Mensch, mit dem man schlecht
auskommt, sollte herauslesen: Sieh her, ich leide darunter, dass da
etwas zwischen uns ist. Ich möchte die Kluft überbrücken.
Wie oft man das sagen
darf, ohne das Gesicht zu verlieren? Jesus hat auf eine ähnliche Frage
geantwortet: „Siebzigmal siebenmal.“
Das ist kein Wort der
Maßlosigkeit auf dem Gebiert der Demütigungen. Das ist Erinnerung an den
Gott, der uns sagt: Du, was da zwischen dir und mir war, das habe ich in
Ordnung gebracht. Nun geh doch zu deinem Nächsten, der manchmal der
fernste ist, und sag zu ihm:
„Es tut mir leid!“
Johannes Kuhn
Aus dem Neukirchner Kalender
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung
vom April 2010:
-
Termine
Wir haben die Termine
für Mai und Juni festgelegt.
-
Bauangelegenheiten
Wir haben, wie in
letzter Zeit häufig, intensiv über Fragen des Baus gesprochen.
Themen waren die
nächsten Planungen, anstehende Termine, der Austausch über die
verschiedenen Angebote, die vorliegen, aber auch die Planung von
Arbeitseinsätzen und Mitarbeitern dafür.
Der Abend endet mit einer
Gebetsgemeinschaft.
Lutz Vogt
Christus ist das erste Wort, das lebt. Sätze und Worte
vermögen uns nicht zu trösten. Allein seine Gegenwart. Jemand, der
lebendig unter uns ist, kann unsere Einsamkeit in Glück umwandeln.
Ernst Moritz Arndt (1769 -
1860),
deutscher Historiker, Politiker und Schriftsteller
Gefunden in Internet von
Lutz Vogt
Während Petrus noch
diese Worte redete,
fiel der Heilige Geist auf alle, die dem Wort zuhörten.
Apostelgeschichte 10,44
Seltsame Dinge müssen
wir Menschen manchmal gehen. Unfreiwillige Wege, unangenehme, fremde.
Petrus ist bei
Kornelius, dem Heiden, dem Fremden, angekommen, und er weiß: „Hier ist
jetzt mein von Gott bestimmter Platz. Hier soll ich Gottes gute
Nachricht weitersagen, erzählen von Jesus Christus.“ Was daraus werden
würde, wusste er nicht genau.
Auch wir machen in
unserem Leben viele Besuche: bei Nachbarn, Freunden, Fremden. Nicht oft
kommt ein solch umfassender Bericht von Jesus Christus dabei über unsere
Lippen. Manchmal sind es nur einzelne Sätze, die von unserem Glauben
erzählen, und selbst Erlebtes.
Nicht die Menge
macht’s, und auch nicht der, der spricht rührt das Herz eines Menschen
an. Der Heilige Geist wirkt in ein Menschenleben hinein. Der Heilige
Geist ruft Menschen aller Völker zum Glauben an Jesus Christus.
Wir dürfen sein
Sprachrohr sein
Aus dem Neukirchner
Kalender
Christus ist ein fester Grund
der Seligkeit
und ein unüberwindlicher
Felsen für alle, die an ihn glauben.
Martin Luther (1483 -
1546)
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