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GEMEINDEBRIEF
Mai / Juni 2009
Grußwort
Ein Grußwort zu schreiben fällt
mir heute besonders schwer: Zum einen, weil sich in unserer Gemeinde
verständlicherweise momentan alles um den Bau des Gemeindehauses dreht.
Zum anderen, weil mir nach den vielen Diskussionen, die wir in der
Mitarbeiterbesprechung und in der Gemeindeversammlung geführt haben,
nicht mehr viel zu sagen einfällt.
Ich hoffe, dass die grundsätzlichen
Entscheidungen bald alle getroffen sind und dann wieder mehr Raum für
das ist, was die Gemeinde ausmacht: Gemeinschaft unter einander und mit
Gott zu suchen und zu finden, etwas, was mir in letzter Zeit fast zu
kurz kam. Man kann es vielleicht daran sehen, dass wir trotz gleich
dreier Mitarbeiterbesprechungen Schwierigkeiten hatten, die Termine und
Veranstaltungen der Gemeinde zu planen.
Wie gut, dass ein wichtiges Fest des
Kirchenjahres noch vor uns liegt: Pfingsten, das ja gerade ein Fest der
Gemeinde ist, feiern wir doch hier die Gründung der Gemeinde Jesu. Ich
wünsche mir, dass später auch über unsere Gemeinde gesagt werden kann:
„Sie blieben aber beständig in der Lehre der Apostel und in der
Gemeinschaft und im Brotbrechen und im Gebet“.
Frohe Pfingsten wünscht Euch
Lutz Vogt
Kurz
berichtet von der der außerordentlichen Gemeindeversammlung am 26. April
2009
Die
außerordentliche Gemeindeversammlung stand ganz Ausbau der Scheune zum
neuen Gemeindehaus.
In den drei Mitarbeiterbesprechungen im
März und April waren die Gedanken zum Ausbau des Gemeindehauses ja
schon gereift (siehe auch den Bericht zur Mitarbeiterbesprechung), so
dass der Gemeindeversammlung nun ein konkreter Vorschlag zur Abstimmung
vorgelegt wurde.
Nach längeren Diskussionen wurde
beschlossen, die vorgestellte sogenannte „Variante 3a“, die auf der
dritten Variante des Architekten Helmut Müller basiert und in die Jürgen
Schowalter die bis dahin besprochenen Änderungen eingebracht hatte,
weiter zu verfolgen. Helmut Müller soll nun beauftragt werden, auf Basis
dieser Vorlage eine entsprechende Planung zu erstellen, die dann in der
Mitarbeiterbesprechung nochmals besprochen und verabschiedet und dann
beim Bauamt zur Genehmigung eingereicht werden soll.
Als zweiter Punkt wurde die Finanzierung
des Ausbaus besprochen. Natürlich sind die bisherigen Kostenschätzungen
noch sehr grob und nicht durch eine detaillierte Planung und vielleicht
sogar verschiedene Angebote fundiert. Sie basieren vielmehr auf
unverbindlichen Schätzungen von Handwerkern und unseren eigenen
Erfahrungen mit dem Hausbau. Dennoch geben sie eine erste Vorstellung
von dem, was auf die Gemeinde zukommen wird. Da sich die monatlichen
Fixkosten für die Gemeinderäume mehr als verdoppeln werden und das im
Vergleich zu unseren ersten Ideen doch sehr viel teurer ist, wurde auch
dieser Punkt intensiv diskutiert. Schließlich beschloss dann die
Versammlung, die Kosten zu akzeptieren und die Pläne entsprechend weiter
zu verfolgen.
Lutz Vogt
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die
Mitarbeiterbesprechungen vom 12.3.2009 , 2.4.2009 und 23.4.2009:
-
Termine
Aufgrund der Baupläne haben wir die Termine für Mai und Juni eher
„nebenbei“ besprochen.
-
Gemeindehaus
Hauptthema aller
drei Mitarbeiterbesprechungen war natürlich der Ausbau der Scheune zum
neuen Gemeindehaus.
Nachdem anfangs
viele verschiedene Plan-Varianten im Raum standen, haben wir zuerst
versucht zu überlegen, auf was wir am meisten Wert legen: Einen sehr
großen Versammlungsraum oder alternativ dazu einen etwas kleineren
Versammlungsraum und dazu mehrere kleinere Räume für verschiedene
Zwecke, z.B. die Kinderstunde, Frauenstunde oder
Mitarbeiterbesprechungen.
In der Besprechung
am 2.4.2009 hatten wir erstmalig die Gelegenheit, die Scheune nach der
Räumung durch die ESN zu begehen und uns die Plan-Varianten in den
existierenden Räumlichkeiten vorzustellen. Dabei hat sich in längeren
Diskussionen die zweite Alternative, mit mehr und dafür kleineren
Räumen, herauskristallisiert.
Zweite wichtige Frage war, ob wir den Ausbau in einem oder in zwei
Schritten angehen wollen. Die erste Idee ging dahin, einen
zweistufigen Ausbau zu planen, um die Kosten bei der ersten Stufe am
Anfang zu begrenzen und dann, wenn das Geld reicht oder weiteres
Wachstum es nötig macht, den zweiten Teil auch noch auszubauen.
Im Laufe der
Diskussionen hat sich jetzt aber die Tendenz gezeigt, das Gemeindehaus
im Wesentlichen gleich in einem Zug zu bauen, sofern die dafür
veranschlagten Kosten von der Gemeinde aufgebracht werden können. So
wird es auch der Gemeindeversammlung vorgeschlagen.
Auch die Kosten
wurden in einer ersten groben Schätzung ermittelt, anhand von
Angeboten bzw. Schätzungen einiger Handwerker und anhand eigener
Erfahrungswerte vom Hausbau, den doch einige in der
Mitarbeiterbesprechung noch nicht allzu lange hinter sich haben.
Auf einen Namen für
das Gemeindehaus konnten wir uns bisher noch nicht verständigen. Da
dies nicht allzu eilig ist, haben wir beschlossen, die Namenssuche in
einer der nächsten Mitarbeiterbesprechungen fortzusetzen.
Bitte um den Geist
Gott, du Ursprung und Ziel unseres Lebens!
Jeder von uns kann etwas sagen und
erzählen von deinen großen Taten. Von dir kommen nicht nur die
herausragenden Geschehnisse. In jedem Leben, auch in unserem
persönlichen Dasein, bist du am Werk.
Auch unsere Tage sind Gefäße deiner
Wohltaten und jeder Atemzug, den wir tun, ein Zeugnis des Lebens, das du
schaffst in der schöpferischen Kraft deines Geistes. Wir sind Wanderer
auf dem Weg des Lebens und bitten dich um dein gutes Geleit, sodass wir
ans Ziel kommen.
Gib uns Kraft und Geduld, in
Schwierigkeiten standzuhalten und „Dennoch“ zu sagen im Vertrauen auf
dich, auch wenn uns der Wind ins Gesicht bläst. Deine Weisheit ist auch
dort, wo wir die Zusammenhänge nicht erkennen und den Sinn nicht
verstehen können.
Wir bitten dich um die tröstende Kraft
deines Geistes, der auch das Ferne kennt und das Ganze erschaut über die
Enge unserer Horizonte hinaus.
Herbert Vincon
Gefunden im Neukirchner
Kalender von Karin Kuppetz
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