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GEMEINDEBRIEF
Mai / Juni 2007
Grußwort
Der April kam mir vor wie ein reiner Sommermonat.
Auch wenn ich die meiste Zeit davon im Büro oder auf unserem Bau
verbracht habe, gab es doch viele schöne Gelegenheiten, die Sonne und
die Wärme zu nutzen. Andererseits ist der Garten völlig trocken und die
Landwirtschaft sehnt den Regen herbei.
Des einen Freud, des anderen Leid - selten
hat ein Spruch so gut gepasst wie hier. Mir macht das wieder deutlich,
wie sehr wir doch auf Gott angewiesen sind. Natürlich können wir den
Garten gießen, und jeden Morgen siehe ich von der Autobahn aus, wie alle
Felder bewässert werden. Trotzdem ist das mit einem "Landregen" einfach
nicht zu vergleichen und auch auf das Nötigste beschränkt. Der Rest
verdorrt, so wie ich, wenn mir das Wasser aus dem Strom des Lebens
fehlt.
Einen schönen Mai und Juni und frohe Pfingsten wünscht Euch
Lutz Vogt
Gemeindetag der AMG in
Karlsruhe
Im Mai findet vom 17.
bis zum 20. Mai (von Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag) auf
dem Thomashof der Gemeindetag der AMG statt. Das Thema ist der Vers aus
Jeremia 29,11: "Ich will euch Zukunft und Hoffnung bringen". An diesem
Sonntag, den 20.05.2007, wird bei uns der Gottesdienst ausfallen,
um den Gemeindetag besuchen zu können. Zentrale Anreisestelle ist
die Weiherhofhalle in Karlsruhe-Durlach.
Wer schon vor dem Sonntag anreisen und
an den Seminaren am Freitag bzw. Samstag teilnehmen will,
muss sich vorher anmelden!
Wer Mitfahrgelegenheiten für
den Sonntag braucht, kann sich bei Jürgen Schowalter melden,
der die Mitfahrgelegenheiten koordiniert.
Zur Erinnerung: Wir
sollen ca. 6 - 7 Kuchen beisteuern, die Liste dazu liegt in der Kirche
aus! Die Kuchen werden am Donnerstag (Himmelfahrt) bereits nach
Karlsruhe gefahren und müssen rechtzeitig fertig
werden!
Neuigkeiten
vom Teen-Treff
Seit Herbst 2006 treffen wir uns mit 6 bis 9
Teenies zwischen 11 und 16 einmal monatlich auf dem Branchweilerhof, um
zusammen zu kochen und zu essen, zu spielen, Quatsch zu machen und auch
über einige Verse der Bibel nachzudenken. Die zwei Stunden, die wir
zusammen verbringen, gehen meistens schnell vorbei, aber wir haben immer
wieder Gelegenheit uns besser kennen zu lernen.
Wir freuen uns über weitere Teenies und auch über
Erwachsene, die die Samstage mitgestalten und mit uns Zeit verbringen
wollen! Uns scheint ein Treffen pro Monat zu wenig, um kontinuierlich zu
arbeiten, Beziehungen auf zu bauen bzw. zu pflegen und die Teens in die
Gemeinden zu integrieren.
Wir freuen uns, dass die Jugendlichen gerne kommen
und auch immer wieder Freunde mitbringen, die nicht direkt zu den
Gemeinden gehören. Um die Jugendarbeit zu verstärken, sind wir aber auf
weitere Hilfe aus den Gemeinden angewiesen und bitten Euch, auf uns
zuzukommen, wenn ihr Euch eine Mitarbeit vorstellen könnt. Vielleicht
ist auch eine Zusammenarbeit mit anderen Teen-/Jugendkreisen in Neustadt
denkbar?
Uns beschäftigen einige weitere Fragen: Welchen
Platz haben die bald jungen Erwachsenen in unseren Gemeinden? Was
erwarten wir von ihnen, außer, dass sie bald regelmäßig unsere
Gottesdienste besuchen (und hoffentlich auch Gemeindemitglieder
werden...)?
Kennen wir sie überhaupt und kennen sie uns? Haben
sie Gelegenheit unser Gemeindeleben mit zu gestalten?
Unser
monatlicher Teen-Treff kann nur ein Schritt sein, um die Jugendlichen
einzuladen zur Nachfolge und zur Teilnahme am Gemeindeleben. Lasst uns
offen sein für ihre Fragen und auch für ihre Ideen z.B. zur
Gottesdienstgestaltung.
Udo Adams
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom
12.03.2007 bzw. 16.04.2007:
Die Mitarbeiterbesprechung im April haben wir
kurzfristig verschoben und am folgenden Sonntag im Anschluss an den
Gottesdienst durchgeführt. Dort haben wir im Wesentlichen nochmals die
Termine besprochen.
1. Termine
Wir haben die Termine für Mai
und Juni festgelegt.
2. Osterfrühstück
Wir haben das
Osterfrühstück organisatorisch vorbereitet.
3. Bericht von der JuWe Mitgliederversammlung
am 10.05.2007
Jürgen berichtet von der JuWe
Mitgliederversammlung:
-
2 Freizeiten werden 2007 mangels Beteiligung
ausfallen
-
Zweimal im Jahr finden "Unterweisungsfreizeiten"
zu speziellen Themen statt, gezielt auch für ganze
Gruppen.
-
Letztes Jahr wurden mit dem Verkauf der
Wohlfahrtsmarken ca. 3500 € erlöst. Für 2007/2008 sind die Gelder
schon verteilt, generell können wir uns aber überlegen, ob auch wir in
Zukunft für die Jugendarbeit Gelder beantragen
wollen.
-
Jürgen stellte kurz den Kassenbericht vor. Rund
50 % der Einnahmen sind Beiträge, der Rest sind
Spenden.
-
Der Vorstand des Jugendwerks wurde verkleinert,
da niemand das Amt des ersten Vorsitzenden übernehmen wollte.
Einstweilen wurden dessen Aufgaben
aufgeteilt.
Der Abend endet mit gemeinsamem
Gebet.
Lutz Vogt
Pfingsten - Fahrschein ins
Freie
Bald wird das Pfingstfest gefeiert. Viele
sind ratlos bei der Frage, um was es bei diesem Fest eigentlich geht.
Spielen wir doch mal Günter Jauchs Millionärs-Quiz mit folgenden vier
möglichen Antworten a) Familienfeier, b) Fahrt ins Freie, c)
Geburtstagsfeier und d) Ausgießung des Heiligen Geistes. Welche davon wählen
Sie?
Bei manchen findet sicher eine von den
ersten drei Möglichkeiten statt. Um jedoch herauszubekommen, was es mit
Pfingsten auf sich hat, gehen wir mal 2000 Jahre
zurück.
Zu Ostern ist Jesus auferstanden, doch seine
Jünger, seine Freunde, konnten sich nur kurz an seiner Gegenwart
erfreuen, nur bis Himmelfahrt. Von da an waren sie wieder allein. Es war
ein mutloser, ängstlicher Haufen, der sich regelmäßig traf. Doch an
Pfingsten waren sie plötzlich wie verwandelt. Sie erfuhren Gottes Nähe,
wurden mit Gottes Geist erfüllt. Der bewirkte, dass aus Angsthasen Leute
wurden, die mutig von ihrem Glauben in aller Offenheit redeten. So
entstand die erste Christengemeinde. Pfingsten ist damit auch der
Geburtstag der
Kirche.
Bemerkenswert ist, dass jeder Jünger mit
seinen Problemen nicht alleine zuhause hockte. Alle kamen zusammen und
bildeten eine Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig stützt und
tröstet. Ohne diese Gemeinschaft wäre Pfingsten nicht möglich gewesen,
und ohne Zusammenhalt und Gemeinschaft ist auch die Kirche heute nicht
denkbar. An Pfingsten bekam diese Gemeinschaft dann ihr Fundament durch
Gott. Christen sehen sich als Geschwister an und Gott als ihren Vater.
Eine Christengemeinde bildet somit auch eine Familie und daher ist
Pfingsten auch eine
Familienfeier.
Bis Pfingsten trauten sich die Jünger nicht
hinaus. Ihre Angst und ihr fehlender Mut fesselten sie an das Haus. Sie
setzten sich selbst gefangen in einer Mauer aus Hilflosigkeit und
Unsicherheit. Daraus wurden sie durch Gottes Geist befreit, sie traten
heraus in eine Freiheit, die ihnen von Gott geschenkt wurde. Pfingsten
ist auch das Angebot an uns, aus unserer eigenen Enge herauszukommen.
Gott bietet uns mit Pfingsten eine Fahrt ins Freie an, hin zur Freiheit,
die er uns
schenkt.
Zusammenfassend sehen wir, dass, anders als
beim Millionenquiz, alle Antworten zutreffen. Pfingsten ist die
Geburtstagsfeier der Kirche, gefeiert von der Christenfamilie, und
Gottes Geburtstagsgeschenk ist ein Fahrschein für eine Fahrt ins Freie,
zu der von ihm geschenkten Freiheit - heraus aus unseren engen selbst gesetzten
Grenzen.
Gott lädt uns ein, mit ihm einen Weg in ein
freieres Leben zu gehen.
von Pfarrer
Wilhelm Kwade, Ludwigshafen-Gartenstadt
gefunden im Internet von Lutz
Vogt.
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