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GEMEINDEBRIEF
Mai 2006
Grußwort
Der Mai ist ein Monat
mit einigen
Feiertagen. Nach dem „Tag der Arbeit“ kommt der
„Vatertag“. Schade, dass
„Christi Himmelfahrt“ heutzutage ein wenig
untergeht im Vatertag mit seinen Landpartien.
Schade, dass die Feiertage immer mehr zu Urlaubstagen mit Anlass zu
besonderen Ritualen
werden, sei es Geschenke zu verteilen, Eier zu suchen oder eben Touren
mit mehr
oder weniger Alkoholkonsum zu unternehmen.
Gerade Himmelfahrt ist
so ein Feiertag,
der auch bei uns ein wenig untergeht. Da wir keinen Gottesdienst an
Himmelfahrt
haben, ist dieser Feiertag auch nicht unbedingt jedes Jahr Thema einer
Predigt.
Eine Kurzpredigt zu Himmelfahrt habe ich deswegen für die
gegenüberliegende
Seite ausgewählt.
Einen schönen
Mai wünscht Euch
Lutz Vogt
„Was steht ihr
und seht gen Himmel?“
Apostelgeschichte
1, 11
Himmelfahrt: Jesus
entfernt sich nicht - er nähert sich
Komisch - die gleichen Leute, die zu Weihnachten scharenweise in die
Kirche kommen, meiden dieselbe zu Himmelfahrt. Wegen
naturwissenschaftlicher Bedenken. Wo liegt das Problem? Zu Weihnachten
ist Jesus vom Himmel runter gekommen, zu Himmelfahrt ist er wieder rauf.
Der Himmel der Bibel ist
kein Ort
Ob nun ,,Vom Himmel hoch, da komm ich her" oder ,,Zum Himmel hoch, da
geh ich hin" - in beiden Fällen geht's um den gleichen
Himmel, nur jeweils in verschiedener Richtung. Das ist aber
nicht der Himmel, an dem die Wolken ziehen. Der Himmel der
Bibel ist kein Ort, sondern dort, wo Gott ist, die Dimension Gottes.
Was ein Computer
ausgerechnet hat
Ein Computer soll ausgerechnet haben: Wenn Jesus damals mit
Lichtgeschwindigkeit abgefahren wäre, so wäre er noch
718.000 Jahre unterwegs, um wenigstens bis zum Andromedanebel zu
kommen. Wenn mit diesem Rechenexempel etwas bewiesen wurde, dann nur
eins: Es ist möglich, dass ein Computer zwar richtig
rechnet, das Ergebnis trotzdem Blödsinn ist.
Jesus ist weder unterwegs zum Andromedanebel oder anderen nebelhaften
Gefilden, sondern er ist unterwegs zu dir. Himmelfahrt heißt
nicht, dass Jesus sich von dir entfernt, sondern dass er sich
nähert. Raumfahrt ist Ortswechsel. Himmelfahrt ist
Szenewechsel. Und es geht nicht darum, ob du dir das vorstellen kannst,
sondern ob du dich einstellst auf die neue Szene, die in der Gegenwart
spielt. Die Szene, wo der Sohn Gottes als Mensch auf der Erde lebte,
ist vorbei.
Jetzt ist er
überall!
Jetzt lebt er, wahrer Gott und Mensch, im Himmel. Jetzt ist er nicht
mehr in Jerusalem; jetzt ist er überall. Und die
Frage von Himmelfahrt ist für dich, wie du jetzt mit
Jesus verfährst - ob du ihn rein lässt in dein Leben.
Dr.
Theo Lehmann,
gefunden im Internet von Lutz
Vogt
Mitarbeiterbesprechung
Bericht
über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.04.2006:
1. Termine
Wir haben die Termine für Mai festgelegt.
2. Rückblick Allianzsitzung
Udo berichtet von der Allianzsitzung über die ProChrist Woche:
- sehr positives Echo , es gab viele
Rückmeldungskarten
- Folgeveranstaltung "Gästegottesdienst" im
Mutterhaus für den 25.05. geplant
- Finanziell scheint die Aktionswoche null auf null
aufzugehen
- WM 2006: Aktionsveranstaltung in der Kulturhalle in
Lachen geplant (Guido Bühlmeier)
- "Jesus House" (Pro Christ für Jugendliche)
im April 2007 geplant
3. Teen-/Jugendarbeit
Am 27.04. findet ein gemeinsames Vorbereitungstreffen der 3
Mennonitengemeinden in NW für einen gemeinsamen Gottesdienst
im September statt. Dabei wird auch die Idee diskutiert eine gemeinsame
Teen- Arbeit zu beginnen.
Die Gemeinde trägt dieses Vorhaben im Gebet
4. Schaukasten
Das Thema Schaukasten wurde erneut besprochen.
Jürgen
Schowalter
Jesu Himmelfahrt
Lukas
24, 50-53
Er
führte sie aber hinaus bis gen
Bethanien und hob die Hände auf und
segnete sie. Und es geschah, da er sie segnete, schied er von ihnen und
fuhr
auf gen Himmel.
Sie
aber beteten ihn an und kehrten wieder gen
Jerusalem mit großer
Freude und waren allewege im Tempel, priesen und lobten Gott.
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