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GEMEINDEBRIEF
Mai 2003
Grußwort
Im Mai werden wir wohl nur an einem Gottesdienst bei
uns teilnehmen können, denn einen Sonntag ist bei uns kein Gottesdienst,
einmal haben wir etwas vor und anschließend sind wir in Urlaub. Doch bei
aller Freude über das Ausschlafen am Sonntag Morgen fehlt uns doch was,
wenn wir am Sonntag nicht in die Kirche gehen. Dabei geht es nicht um das
Beibehalten einer guten alten Gewohnheit, sondern um Nähe und
Gemeinschaft mit Gott, die in der Kirche noch spürbarer ist als in der
stillen Zeit zu Hause.
Wir haben uns neulich in der Mittagspause zwanglos
über unsere Sonntage unterhalten und da war ich doch überrascht, dass
ziemlich viele erzählten, dass sie Sonntags morgens in die Kirche gehen
– bisher dachte ich, ich wäre der einzige in unserer Abteilung,
wenigstens in Neustadt. Gerne würde ich mir einbilden, dass ich oft genug
über unseren Kirchgang, über den Hauskreis und sonstige Veranstaltungen
der Gemeinde erzählt habe und dadurch die anderen jetzt auch den Mut
gefunden haben, darüber zu reden. Vielleicht habe ich ja einfach bisher
nicht genug zugehört oder auch keine Gelegenheit gelassen. Jedenfalls
fand ich es gut, dass ich nicht alleine bin mit dem sonntäglichen
Kirchgang. Vielleicht kommt der Glaube ja doch wieder „in Mode“? Ich
will es jedenfalls hoffen und gerne weiterhin von uns und der Gemeinde
erzählen!
Einen schönen Mai wünscht Euch
Lutz Vogt
Aktion Bibelbus in Neustadt
Von Donnerstag, den 08.05.2003, bis
Donnerstag, den 15.05.2003 ist der Bibelbus in Neustadt. Er steht unter
dem Thema
Suchen. Und Finden
2003. Das Jahr der Bibel
An den Vormittagen während der Woche ist der Bibelbus
in den Schulen, am Nachmittag in der Regel auf dem Kartoffelmarkt in
Neustadt. Im Einzelnen:
Donnerstag, 08.05.2003 im Käthe-Kollwitz-Gymnasium
Freitag, 09.05.2003 im Leibnitz-Gymnasium;
Montag, 12.05.2003, bis Donnerstag, 15.05.2003 im
Böbig und KRG
(Martin-Luther-Haus)
Am Samstag, den 10.05.2003, ist der Bibelbus abends auf
dem Branchweilerhof. Dort findet um 19:30 Uhr ein Konzert mit dem EC-Chor
„Chore & more“ statt. Wir laden alle dazu herzlich ein !
Von Montag, den 12.05.2003, bis Donnerstag, den
15.05.2003, finden Vorträge zum Thema „Bibel: Entstehung, Geschichte,
Zuverlässigkeit“ statt, auch wieder begleitet vom Bibelbus. Im
Einzelnen:
Montag, 12.05.2003, 20:00 Uhr in der Mennonitischen
Brüdergemeinde: Ernst Völcker: „Und die Bibel hat doch recht.
Entstehung – Inspiration – Autorität“
Dienstag, 13.05.2003, 20:00 Uhr in der Stadtmission:
Ernst Völcker: „3000 Jahre und ein Buch. Irrtumslos – unvergänglich
– bewiesen“
Mittwoch, 14.05.2003, 20:00 Uhr in der Freien
Christengemeinde: Hans-Ulrich Linke: „Jähzorn. Der Rechtsfall: Esau
gegen Gott"
Donnerstag, 15.05.2003, 20:00 Uhr, Gemeinde Gottes: Hans-Ulrich Linke:
„Gott macht sich verständlich. Gott wurde Mensch – wir auch?“
Die „rechte“ Stelle
Dr. Jörg Sieger, Pfarrer in 76646 Bruchsal
Stellen Sie sich vor: Sie gehen durch das Zimmer, und
plötzlich geht das Licht an.
Ich habe das erlebt, eine Woche lang; damals im
Pfarrhaus in Oberkirch. Eine Stelle gab es in meinem Zimmer; und
jedes Mal wenn ich genau dort hinstand ging das Licht an. Ging ich weg,
dann ging es wieder aus – jedes Mal – ich musste nur an die
entsprechende Stelle treten. Wir haben alles überprüft, wir haben die
ganze Lampe untersucht, wollten schon einen Elektriker kommen lassen, der
Kaplan witzelte schon darüber, dass es in meinem Zimmer spuken würde.
Und es war schließlich auch gespenstisch: wie von Geisterhand betätigt,
ging das Licht an und wieder aus.
Eine Woche lang hab‘ ich alle möglichen Ursachen
dieses Phänomens zu ergründen versucht. Dann wurde das Rätsel gelöst:
Es war ein Holzboden in diesem Zimmer und an der Wand stand ein Regal. Und
wenn ich genau an diese Stelle trat, gab der Boden ein klein wenig nach
und das Regal neigte sich nach vorne und es ließ dabei dem zweiten
Lichtschalter im Raum, der ganz unbemerkt hinter dem Regal verborgen war,
soviel Luft, dass das Licht angehen konnte. Und wenn ich wegtrat, drückte
es ihn wieder ein klein wenig nach hinten und das Licht ging aus.
Kleine Ursache, große Wirkung. Stundenlang habe ich
den Fehler gesucht, nichts habe ich gefunden! Manchmal sind es eben
winzige Kleinigkeiten, die den Betrieb für Stunden aufhalten, wie das
sprichwörtliche Sandkorn im Getriebe. Und häufig sucht man dann und
sucht, und je verbissener man drangeht, desto weniger findet man am Ende.
Da kann man dann mit dem Kopf durch die Wand wollen, es hilft alles
nichts, die Lösung ist einfach nicht zu finden.
Ich denke, Sie kennen dieses Problem – es ist
schließlich so alltäglich wie unser Alltag. Sie kennen das, wenn dann
alle Pläne durcheinandergeraten, weil man an dem einen Punkt einfach
nicht weiterkommt. Und ich denke, sie wissen auch, wie man dann dasteht,
wenn dann einer kommt und aus heiterem Himmel heraus die Frage stellt:
„Hast du eigentlich schon einmal daran gedacht
oder dort nachgesehen?“
Ein winziger Hinweis und das Problem ist manchmal schon
gelöst!
Ich musste bei Joh 21,1-14 daran denken. Natürlich ist
dieser Text theologisch und exegetisch betrachtet sehr viel tiefsinniger.
Aber als Jesus da am Ufer stand und zu den Jüngern so einfach sagte: „Werft
die Netze auf der rechten Seite des Bootes aus!“ – da musste ich genau
an solch eine Situation denken!
Die ganze Nacht gefischt und nichts gefangen! Nach allen Regeln der Kunst
gearbeitet und keinerlei Erfolg gehabt. Und da kommt Jesus dann daher und
fragt gleichsam: „Habt Ihr’s denn schon auf der rechten Seite
probiert?“ Als ob diese Fischer nicht wüssten, wie man fischt! Als ob
sie ihr Handwerk nicht verstehen würden! Das sind Situationen, in denen
man sehr schnell geneigt ist, zu sagen: „Also ich mach das jetzt schon
so viele Jahre! Du brauchst mir jetzt nicht zu sagen, wie man Fische
fängt!“ Das sind Situationen in denen man am liebsten alles andere tun
würde, als für solch einen Rat dann auch noch dankbar zu sein.
Die Jünger folgten diesem Rat, sie fuhren noch einmal
hinaus und warfen ihre Netze auf der rechten Seite des Bootes aus. Wären
sie nicht über ihren Schatten gesprungen, hätten sie Jesu Rat nicht
angenommen, das Essen wäre ausgefallen.
Manchmal braucht es nur einen kleinen Hinweis von
außen, manchmal braucht es nur die Größe, einen solchen Rat dann auch
anzunehmen, und das Problem ist damit schon gelöst. Wer darauf besteht,
alles alleine hinzubekommen, wer mit dem Kopf unbedingt durch die Wand
will, der wird sehr oft tage- und wochenlang verbissen nach dem Fehler
suchen, und er wird sehr oft nichts dabei finden.
Ein kleiner Rat von außen und die Größe denselben
auch anzunehmen und das Problem ist manchmal schon gelöst. Das gilt für
die tägliche Arbeit, das gilt für die Kleinigkeiten im Haushalt genauso
wie für mein ganzes Leben. Bei vielen Dingen, um die ich mich verbissen
mühe, die ich unbedingt hinbekommen möchte, und die mir die ganze Zeit
über nichts anderes als Unzufriedenheit und eine Frustration nach der
anderen bescheren, gilt das nicht minder.
Vielleicht braucht‘s manchmal nur jemanden, der dann
sagt: „Warum willst du denn unbedingt den Weg beschreiten? Warum
willst du denn unbedingt mit dem Kopf durch die Wand? Versuch’s doch
einmal dort, auf der rechten Seite! Schlag doch diesen Weg ein, der ist
kein bisschen schlechter, aber Du wirst wahrscheinlich sehr viel
zufriedener und vor allem glücklicher sein!“
Manchmal muss man sich die „rechte Seite“ eben
zeigen lassen, von irgend jemanden; einfach von jemandem, der es gut mit
einem meint; oder einem, der etwas von solchen „rechten Seiten“
versteht.
So wie die Dinge liegen, scheint Jesus so einer zu sein.
gefunden im Internet von Lutz Vogt
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom
10.04.2003:
1. Termine
Festlegung der Termin für den Monat Mai.
2. Bibelbus 2003
Der Bibelbus ist vom 08. Mai bis 15. Mai 2003 in Neustadt, einen Plan
findet Ihr auf Seite 3 des Gemeindebriefs. Titin meldet sich für einen
Dienst am Vormittag im Bibelbus, nur der Termin muss wegen ihrer Arbeit
noch geklärt werden. Am 11.05.2003 wird kein Gottesdienst bei uns
stattfinden, da wir am Allianzgottesdienst um 10:00 Uhr in der
Stiftskirche teilnehmen.
3. Stadtteil „Neustadt-Branchweiler“
In der Zeitung wurde wieder über die Umbenennung von „Neustadt-Ost“
in „Neustadt-Branchweiler“ berichtet. Ob wir dies gut finden oder
dagegen offiziell protestieren sollen, wurde intensiv diskutiert. Dabei
wurde die Umbenennung von einigen von uns als Chance für etwas Werbung
für die Gemeinde gesehen, gleichzeitig ist für viele aber der Begriff
„Branchweiler“ sowohl unvollständig (weil die Endung „Hof“ fehlt“)
als auch untrennbar mit den Mennoniten verbunden.
4. Kanzeltausch
Die Gemeinde Würzburg bitte um eine Verschiebung ihres Dienstes bei
uns vom 19.10.2003 auf den 14.09.2003, wir haben nichts dagegen.
5. Delegiertenversammlung
Udo berichtet über die Delegiertenversammlung. Wichtige Themen waren
die Umfirmierung des Verbandes in eine Körperschaft, wogegen nach unserer
Meinung nicht spricht. Ferner wurde die Gemeinde Halle in den Verband
aufgenommen und die Verwendung des kleinen Überschusses aus 2002
besprochen.
6. Spendenaufruf des MCC
Das MCC ruft zu Spenden für den Irak auf, entweder durch das
Bereitstellen von Nothilfepaketen oder durch entsprechende Geldspenden.
Weil es kompliziert wäre, einige wenige Pakete nach Neuwied zu bringen,
entschließen wir uns zu einer Geldspende in Höhe von 250 €.
Lutz Vogt
Der Bibelbus in Neustadt
Vom 08. – 15.05.2003
Samstag, 10.05.2003, 19:300 Uhr
Konzert mit „Chore & more“
im Branchweilerhof
Suchen. Und Finden 2003. Das Jahr der Bibel
www.2003dasjahrderbibel.de
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