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GEMEINDEBRIEF
Juni
/ Juli 2006
Grußwort
Dieser Gemeindebrief ist wieder eine
Doppelausgabe, diesmal für August und September. Es ist
Ferienzeit und es ist heiß - so richtig heiß. Ein
Wetter wie im Urlaub, nur das Meer fehlt zur Abkühlung.
Während der Start in den Sommer regelrecht ins Wasser fiel,
ist es jetzt schon wieder ein Jahrhundertsommer.
Dieses Wetter hilft mir, manche Stelle in der Bibel zu
verstehen.
Allein 65 mal habe ich das Wort Schatten in der Bibel gefunden. Fast
immer ist der Schatten etwas Positives. Natürlich
weiß ich, dass es in Israel viel heißer ist als bei
uns. Aber es zu wissen, und mit dem Schatten etwas Positives zu
verbinden, dass fällt mir bei diesem Wetter ziemlich leicht.
Wenn ich im Mai aus dem Fenster schaue und es regnet, dann
wünsche ich mir die Sonne, aber keinen Schatten.
So aber ist es ein schönes
Grußwort: Sitzt unter dem
Schirm des Höchsten und bleibt unter dem Schatten des
Allmächtigen!
Lutz Vogt
Grün ist die Hoffnung
"Denn für den
Baum gibt es Hoffnung: wird
er abgehauen,
so schlägt er wieder aus, und seine Triebe bleiben nicht aus."
Hiob 14, 7
Vor gut einem Monat hat es bei uns hier auf dem Hof gebrannt. Ein
ganzer Schuppen, ein breiter Zaun und sogar ein Auto sind den Flammen
zum Opfer gefallen und waren hinterher nicht mehr wiederzuerkennen,
geschweige denn noch zu gebrauchen.
Wenn jemand so etwas erlebt, dann bleiben die Bilder
und die Gedanken
und auch die Angst noch sehr sehr lange im Kopf, auch, wenn bereits
alle "Trümmer" beseitigt und alle Asche weggeräumt
ist.
Natürlich ist es kein schöner
Anblick, aus der
Haustür rauszugehen und auf einmal vor einer Brandstelle zu
stehen, die es ganz schön zerrüttet hat.
Auch ein großer Haselnussbaum hat etwas
abbekommen: Eine
Seite ist von den Flammen ziemlich verkohlt und angegriffen, die
Blätter sehen aus wie im späten Herbst und wir waren
uns lange nicht sicher, was jetzt mit diesem eigentlich sehr
schönen Baum passieren soll.
Vorgestern habe ich dann aber eine Entdeckung gemacht,
die
schöner nicht hätte sein können: In den
verkohlten Zweigen und Ästen sah ich etwas grünes und
als ich genauer hinsah, zeigten sich mir kleine Triebe und bereits
kleine Zweige mit leuchtend grünen Blättern, mitten
zwischen den ausgetrockneten!
Bei diesem Anblick dachte ich sofort an Gott: Dieser
Baum
lässt sich als Symbol sehen, natürlich ist er
gezeichnet von dem Geschehenen, doch trägt er nun auch noch
ein ganz anderes und belebenderes Zeichen mit sich: Hoffnung! Dieser
Anblick der kleinen zierlichen grünen Zweige hat das Herz
wieder höher schlagen lassen und einem ein Lächeln
auf das Gesicht gezaubert. Gott hat gezeigt, dass er selbst dort, wo
alles leblos und vergangen scheint, neue Triebe, neues Leben und neue
Hoffnung säen kann.
Ich denke, man kann es auch als allgemeines Zeichen
für uns
sehen: Gott schenkt uns Hoffnung, auch wenn wir das Gefühl
haben, dass wir schon längst dort angekommen sind, wo es
für uns keinen Ausweg mehr gibt. Er ist der grüne
Zweig, das Symbol für Leben und neuen Lebensmut!
Ich wünsche dir für diesen Tag, dass Gott auch DICH
heute belebt und du vielleicht an einem schönen Ort einen
kräftigen grünen Zweig siehst, der dich daran
erinnert, dass du deinen Lebensmut immer wieder aus deinem himmlischen
Vater schöpfen kannst!
von Janine W., gefunden im
Internet von Lutz Vogt
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.07.2006:
1. Termine
Wir haben die Termine für August und September und soweit es ging für den Rest des Jahres festgelegt.
2. Rückblick auf Predigt von Bruder Hornischer
Die Predigt fand ein sehr positives Echo
3. Gemeinsamer Gottesdienst der 3 Mennonitengemeinden in Neustadt
Hier einige organisatorische Infos für den 3. September:
- Jede Gemeinde macht einen kurzen Beitrag.
- Die Kinderstunde wird durch die Brüdergemeinde und die
Missionsgemeinde durchgeführt. Wir stellen dazu unsere Räume
zur Verfügung
- Bitte bringt alle Salat und Kuchen für das gemeinsame Mittagessen und das Kaffeetrinken mit!
4. Vertretung in den Gremien von DMMK und Thomashof
Christel und Erich legen die Delegation für diese Gremien nieder. Wir danken ihnen sehr für ihren Dienst!
Es wird jemand von der Gemeinde gesucht, der Interesse hat, die Gemeinde bei den Tagungen zu vertreten
5. Gemeindefreizeit
Wir überlegen, ob wir in 2007 wieder eine Gemeindefreizeit auf dem
Thomashof machen. Der Thomashof wird angefragt, ob noch Termine frei
sind.
Lutz
Vogt
Wenn Jesus im Innern nicht spricht, so ist alle andere Tröstung vergeblich.
Wenn Jesus aber auch nur ein einziges Wort spricht, ist großer Trost zu verspüren.
Thomas von Kempen, (1379/80 - 1471),
holländischer Augustinermönch und Prediger
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