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GEMEINDEBRIEF
Juli / August 2008
Grußwort
Juli und
August sind Ferienzeit und viele gehen bald oder sind schon in Urlaub.
Wer wie wir nicht wegfährt, freut sich am schönen Wetter oder am Regen
für den Garten. Der Sommer ist doch eine schöne Zeit!
Wenn es so richtig heiß und
trocken ist, können wir schon eher so manche Bibelstelle verstehen, die
sich in unseren Breiten sonst merkwürdig liest, z.B. Psalm 91,1.2: „Wer
unter dem Schirm des Höchsten sitzt und unter dem Schatten des
Allmächtigen bleibt, der spricht zu dem HERRN: Meine Zuversicht und
meine Burg, mein Gott, auf den ich hoffe.“
Das wünsche ich allen
Urlaubern und allen zu Hause Bleibenden: Unter dem Schirm des Höchsten
zu bleiben!
Einen schönen Sommer
wünscht Euch
Lutz Vogt
325 Jahre Mennonitengemeinde Branchweilerhof
Unter dem Motto „Aufbrechen!“ kamen am
Pfingstsonntag, 11. Mai, ca. 110 Erwachsene und 20 Kinder zum
Jubiläumsgottesdienst anlässlich des 325. Geburtstages der
Mennonitengemeinde Branchweilerhof zusammen.
Ziemlich
kurzfristig hatten wir uns entschieden doch ein kleines Fest zu diesem
Jubiläum zu veranstalten und waren froh, dass wir die Räume des
Evangelischen Gemeindezentrums hierzu nutzen durften und Kurt Kerber für
den Pfingstsonntag sowieso einen Predigtdienst bei uns in Neustadt
eingeplant hatte.
In der
Festpredigt verstand Kurt Kerber es einen Bogen zu spannen von den
Anfängen der mennonitischen Geschichte in der Pfalz zu den gegenwärtigen
Herausforderungen der Gemeinde in Neustadt (und anderswo). Salz und
Licht sollen wir sein – und das Wirken des Heiligen Geistes ist dafür
heute genauso wichtig wie bei der Gründung der ersten Gemeinde in
Jerusalem an Pfingsten oder den Anfängen unserer Gemeinde in Neustadt
vor 325 Jahren. Er kann (und will!) vielerlei bewirken: Er setzt
Menschen in Bewegung mit sanftem Sausen oder in heftigen Sturmböen. Er
lässt Menschen aufbrechen und macht sie dazu gleichermaßen nachdenklich
wie kritisch. Er möchte uns zu Zeugen des Evangeliums und engagierten
Zeitgenossen machen – manchmal beunruhigt der Geist uns, ein anderes Mal
belebt er – und kann innere oder äußerliche Umstürze bewirken!
Voraussetzung für einen Aufbruch bei uns, unserer Umgebung, unserer
Stadt ist aber die Veränderung der Herzen – sind wir bereit?
Im Anschluss
an den Gottesdienst war Gelegenheit sich mit Spießbraten und Salat vom
Buffet zu versorgen – außerdem gab es noch reichlich Kaffee, Kuchen und
selbst gemachtes Eis!
Wir haben uns
gefreut mit so vielen Mitgliedern und Freunden der mennonitischen
Gemeinden Neustadt das Fest feiern zu dürfen. Auch für das Mitfeiern und
die Grußworte des Oberbürgermeisters Löffler sowie der beiden Pfarrer
der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden und vieler anderer
Gäste waren wir sehr dankbar. Hier wurden wertvolle Kontakte geknüpft
und gepflegt – und die nächste Gelegenheit als Gemeinde(n) Salz und
Licht zu sein bietet sich bei dem 5. Freiluft-Gottesdienst im
Branchweilerhof am
7. September unter dem Titel „Suchet der Stadt Bestes“.
Udo Adams
Vorankündigung
Am 7. September 2008
um 10:00 Uhr findet wieder der
Gemeinsame Gottesdienst
der drei Mennonitengemeinden in Neustadt
im historischen Innengeländes des
Branchweilerhofs statt. Der Gottesdienst steht unter dem Thema
„Suchet der Stadt
Bestes“
Anschließend laden wir wieder zum
gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken ein.
Parallel zum Gottesdienst wird die
Kinderstunde angeboten.
Mitarbeiterbesprechung
In der Mitarbeiterbesprechung wurden hauptsächlich
die Termine der nächsten beiden Monate besprochen.
Kurzberichte über verschiedene Missionare und Arbeitszweige des DMMK
Willi Federer schreibt:
Katrin und
Manuel Schmidt sind Anfang Mai, nach einem Jahr Einsatz in Kenia,
wieder gesund in Deutschland angekommen. So langsam gewöhnen sie sich an
die Temperaturen hier und schöpfen neue Kraft. Es war ein intensives Jahr
mit vielen Eindrücken und Erfahrungen. Gespannt sehen sie der Geburt ihres
ersten Kindes, Ende Juni, entgegen. Manuel ist dabei, sich für das neue
Schuljahr als Lehrer zu bewerben.
Helene Nähring geht es inzwischen richtig gut in Loja. Sprachlich
kann sie sich gut verständigen, nur bei intensiven Seelsorgegesprächen
fehlen ihr manchmal die Worte. In solchen Situationen hat sie aber auch
schon ganz praktisch Gottes Hilfe erlebt, wie er sie z.B. an Worte
erinnert hat oder ihr geholfen hat, die Dinge entsprechend zu formulieren.
Große Freude macht ihr der neu begonnene Kidsclub am Samstagvormittag, der
im christlichen Cafe angeboten wird. Es kommen ca. 20 Kinder aus der
Umgebung, die hier von Jesus hören, Lieder singen und kreativ beschäftigt
werden. Betet für diese Kinder, dass sie Jesus kennen lernen. Aber betet
auch für die Stadt Loja, in der es sehr viele kaputte Menschen gibt, die
Seelsorge benötigen.
Oleg und Lisa Dyck berichten über gute, persönliche Beziehungen zu
den Kindern im Heim. Lisa hat z.B. mit einigen Mädchen einen gemeinsamen
Tag in ihrer Wohnung verbracht. Hier war dann auch die Möglichkeit aus
persönlichem Erleben von Jesus zu erzählen.
Ein besonderes Anliegen,
ist der erneute Visa Antrag der in den nächsten Wochen gestellt werden
muss. Es ist auch wichtig, eine gute Entscheidung über die Art des Visums
zu treffen.
Familie Schirmacher
gibt folgende Anliegen
weiter:
Die Umweltministerin wird in der nächsten
Woche einen Besuch bei HCJB machen. Ein Treffen ist für das
Wasserkraftwerk von HCJB sehr wichtig, damit Schwierigkeiten mit Beamten
des Umweltministeriums aus dem Weg geräumt werden können.
Packen und Reisen, Einleben und
Heimatdienstvorbereitung. Der Flug nach Deutschland ist am 9 Juni.
Wir sind dankbar für ein gutes Treffen
mit der Gesundheitsministerin vor einer Woche. Dabei haben wir den
Kontakt gesucht, um in unserem Krankenhaus Vergewaltigungsopfer mit
Würde behandeln zu können. Diese sollen bei einer polizeilichen Anzeige
nicht von männlichen Polizisten, und sonstigen neugierigen Obrigkeiten
ausgefragt und untersucht werden müssen. In den letzten Monaten haben
wir mehrere Fälle von Vergewaltigung an ausländischen Touristen gehabt.
Dankesanliegen und Gebetsanliegen von Marianne Kölle
Willi Federer vom DMMK hat Nachricht von
Marianne Kölle, die seit etwa 3 Monaten wieder in Russland, in St.
Petersburg an dem Ort ihrer Berufung unter verwahrlosten Kindern und
Straßenkindern ist.
Marianne schreibt:
Danke für:
-
die guten drei Monate in St. Petersburg,
für Einarbeitung und Eingewöhnung
-
den Erhalt des neuen Visums
-
die christlichen Gemeinden in St.
Petersburg und dass sie relativ frei agieren können
Bitte um:
-
den Sommer und die Freizeiten samt
Kindertagen
-
Aufgehen des Samens in den Herzen der
Kinder, den wir gesät haben; dass Jesus sie beschützt vor Sünde
-
Verlängerung des Visums auf ein Jahr
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