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GEMEINDEBRIEF
Juli / August 2007
Grußwort
Die Zeit der Feiertage und der kurzen Wochen ist
vorbei und für Karin und mich auch unsere erste Urlaubswoche
seit einem Jahr. Nun ist im Büro wieder viel zu tun und
(endlich!) legen auch die Handwerker an unserem Haus wieder los. Der
Sommer wird für uns also wieder recht arbeitsreich.
Das hat aber durchaus eine zweite Seite: Trotz
wachsender Konjunktur ist ja immer noch lange nicht jeder in
Deutschland in der glücklichen Lage, Arbeit zu haben. Ich will
also nicht klagen, sondern im Gegenteil sehr dankbar für
unsere Situation sein - auch wenn es Tage gibt, da alles ein wenig
stressig und viel erscheint. Aber das geht inzwischen vielen Menschen
so, und nicht bei allen reicht die lange Arbeitszeit für ein
gutes Auskommen, wie die aktuelle Mindestlohn-Debatte in Deutschland
zeigt.
So tut es manchmal gut, bei aller Hektik ein wenig
innezuhalten und sich bewusst zu machen: Wir sind gesegnet von Gott und
haben allen Grund, dankbar zu sein.
Einen schönen Sommer wünscht Euch
Bienenberg – eigentlich schon...
„Eigentlich
möchte ich schon eine Bibelschule besuchen. Eigentlich möchte
ich mich mit theologischen Fragen auseinandersetzen. Eigentlich
wäre so ein Wochenendseminar schon gut.“ Solche und
ähnliche Sätze höre ich zuweilen, wenn das Theologische
Seminar Bienenberg zu seinen Programmen einlädt. Nun gibt es ja
zweifelsfrei Gründe, die einen längeren oder kürzeren
Studienaufenthalt auf dem Bienenberg verunmöglichen. Aber manchmal
habe ich den Eindruck, dass das unscheinbare Wort
„eigentlich“ mehr verrät, als uns lieb ist. Denn
fügen wir einem Satz „eigentlich“ hinzu, wird er
mehrdeutig. Anders gesagt: Wir drücken uns um eine klare Aussage.
Und so brauchen wir „eigentlich“ oft dann, wenn wir zwar
ein Problem erkannt haben, es aber eigentlich gar nicht ändern
wollen.
Herausgefordert von einem gesellschaftlich und kirchlich
veränderten Umfeld, ahnen manche auch in unseren Gemeinden:
„Da wäre eigentlich etwas zu tun...“ In solchen
Situationen droht zwar gerne ein Aktionismus, der mit allen
möglichen und unmöglichen Mitteln das Gemeindeleben zu
animieren versucht. Sich während einigen Monaten oder sogar Jahren
in einem Studium mit den grundlegenden theologischen Fragen auseinander
zu setzen, erscheint dann angesichts der drängenden Aufgaben als
pure Zeitverschwendung. Aber brauchen wir im Grunde genommen nicht mehr
als Tipps und Tricks, die derzeit gerade Erfolg versprechend scheinen?
Mit unserer Ausbildungspalette möchten wir dazu beitragen, dass
Menschen die Möglichkeit haben, ihr Leben und die ganze Welt im
Lichte Gottes zu sehen. Die intensive Auseinandersetzung mit biblischen
Texten, sowie zahlreichen Anregungen aus den unterschiedlichen
theologischen Disziplinen bieten die Gelegenheit zur Reflexion und
Neuausrichtung. Dies weckt oft eine anhaltende Leidenschaft für
Gottes Projekt und fördert ein glaubwürdiges Zeugnis der
Menschenliebe Gottes. Eigentlich eine verheissungsvolle Sache, nicht?
In den kommenden Wochen bietet sich die Gelegenheit, jene Menschen in
unseren Reihen anzusprechen und zu ermutigen, die sich eigentlich auf
dem Bienenberg anmelden wollen. Helfen wir doch mit, dass dies nicht
eine vage Floskel bleibt, sondern eine klare Aussage mit entsprechender
Umsetzung wird. Detaillierte Infos zu allen Programmen gibt es unter
www.bienenberg.ch.
Lukas Amstutz
Theologisches Seminar Bienenberg
Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 13.08.2007 (nur ein Termin im Juli und August):
Zur Begrüßung liest Heiner Matthäus 21,22.
1. Termine
Wir haben die Termine für Juli und August festgelegt.
Am 19.08. sind wir zu einer Auswärtspredigt auf dem Deutschhof
eingeteilt. Wer von uns dort hinfährt, steht noch nicht fest.
2. Einladung bei der Brüdergemeinde
An 1. Juli sind wir bei der Brüdergemeinde zum Gottesdienst im
Freien in Esthal eingeladen. Der Gottesdienst beginnt um 10:00 Uhr, wir
sollen bis zum 20. Juni zurückmelden, mit wie viel Personen wir
ca. kommen (Jürgen koordiniert das).
3. Stellungnahme der AMG zur wechselseitigen Anerkennung der Taufe
Durchsprache der Stellungnahme der AMG (Arbeitsgemeinschaft
Mennonitischer Gemeinden) zum Thema der "wechselseitigen Anerkennung
des Taufverständnisses einiger Kirchen der ACK"
(Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen), der so
genannten Taufanerkennung vom 29.04.2007 im Magdeburger Dom:
Die
AMG begrüßt grundsätzlich das Aufeinanderzugehen der
Katholischen und Evangelischen Kirche in diesem Punkt, und möchte
weiterhin im Gespräch mit ihnen über unserem Verständnis
über die Glaubenstaufe und Gemeindeverständnis bleiben.
Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.
Jürgen Schowalter
Liebe Geschwister in den Gemeinden,
wir, als Vorstand des Mennonitischen Hilfswerks bedanken uns herzlich
für Eure großzügige und treue Unterstützung durch
Spenden und Gebete. Eine Anfrage brachte uns zum Nachdenken: "Wenn ich
bei anderen Organisationen einen kleinen Betrag spende, dann bekomme
ich ganz schnell ein Dankschreiben." Uns ist bewusst, dass andere
Hilfs- und Missionswerke mehr Geld und Personal in
Öffentlichkeitsarbeit investieren. Wir wollen als MH den
Verwaltungsaufwand möglichst gering halten - diesen Auftrag
spüren wir von der Mehrzahl unserer Spenderinnen und Spender.
Und doch wollen wir Danke sagen! Dazu auch dieser Brief für Euren
Gemeindebrief. Dank Eurer Spenden wird es erst möglich, Hilfe zu
leisten und Gaben weiter zu geben.
Aktuell unterstützen wir im Moment z.B.:
- SERVOME in Asuncion (Paraguay) bei der
Errichtung eines Heimes für junge Frauen, die dem Kinderheim
entwachsen sind, aber noch nicht alleine Leben können.
- Brunnenbohrungen für landwirtschaftliche Projekte von Gemeinden in Tansania
- Die Anstellung einer Frauenbeauftragten in der Meserete Kristos Kirche in Äthiopien.
Vielen herzlichen Dank für Eure Unterstützung.
Christoph Landes
Geschäftsführer Mennonitisches Hilfswerk
P.S. Natürlich werden
wir weiterhin nach Ablauf des Kalenderjahres Spendenbescheinigungen
versendenm wenn uns die Anschrift der Spender bekannt ist.
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