MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE
Wir sind für jede Gabe für
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GEMEINDEBRIEF
Wir hatten vor ein paar Jahren ein Kulturfest. Es kamen ziemlich viele verschiedene Leute aus allen möglichen Gemeinden und es war ganz lustig. Neben einem abwechslungsreichen Programm gab es natürlich auch etwas zu essen. Und als ich so im Verpflegungszelt stehe, kommt ein Freund von mir rein mit einem Typen, den ich noch nie gesehen habe. Die beiden kannten sich jedoch offensichtlich. Und wir stehen so da und erzählen und dieser Typ hat einen Löffel in der Hand, da meint er auf einmal: „Das wäre doch mal was, eine Herz Operation mit einem Löffel durchführen!“ Mein erster Gedanke war: „Der ist aber etwas komisch!“, doch dann sagte ich ihm: „Du, das finde ich nicht lustig. Ich hatte eine Herztransplantation die mir das Leben gerettet hat und kann darüber keine Witze machen.“ Der Typ hat mich total erschrocken angeschaut und hat gemeint: „Nein, wirklich? Tut mir leid!“ Ich habe ihm noch angeboten, sich bei unserem gemeinsamen Freund zu erkundigen, der mich ja schon länger kannte. Und der hat sofort gemerkt, auf was ich raus wollte, und so entwickelte sich ein sehr gutes, evangelistisches Gespräch. Das ganze klingt vielleicht ganz amüsant, ist es jedoch nicht. Denn was Gott uns in Hesekiel 36,26-27 zusagt, ist genau das. ER möchte eine Herztransplantation bei uns vornehmen. Es sagt uns ein neues Herz und einen neuen Geist zu. Denn er möchte das steinerne Herz aus unserem Fleisch wegnehmen und uns ein fleischernes Herz dafür geben. Es ist diese von Gott angekündigte Herztransplantation, die uns in der Ewigkeit das Leben rettet und die uns fähig macht, ins Reich Gottes zu kommen. Denn wenn wir nicht das Zeichen des Bundes mit Gott tragen, dann werden wir vor ihm nicht bestehen. Das Zeichen des Bundes war im Alten Testament die Beschneidung. Doch in Römer 2,29 sagt Paulus, das die wahre Beschneidung nicht die äußere ist, sondern die des Herzens. Und ein steinernes Herz kann man nicht beschneiden. Gott möchte alle Härte und Abstumpfung aus unserem Leben weg nehmen und uns ein Herz geben, das wieder sensibel ist. Jesu Herz war berührt, wenn er das Leid der Menschen sah und dieser Berührung trieb ihn zum handeln. Wir sind immer noch oft so abgestumpft, dass uns nichts mehr zu Herzen geht. Unsere Abstumpfung ist ja zum großen Teil ein Schutzmechanismus, da wir nicht verletzt werden wollen und es unangenehm ist, Schmerz zu empfinden, auch für jemand anderen. Aber Gott möchte unser Schutz sein und er möchte auch seine Gefühle mit uns teilen. Doch dazu brauchen wir ein fleischernes Herz. Das zweite, was Gott durch Hesekiel in diesen Versen verheißt, ist ein neuer Geist, der uns zu Menschen machen wird, die nach Gottes Geboten leben werden. Was mich daran verwundert ist, dass es nicht Menschen sein werden, die es versuchen, nach Gottes Geboten zu leben, sondern die es tun werden. Ich kenne eine Menge Leute, Christen und Nichtchristen, die versuchen, nach Gottes Geboten zu leben, ich bin ja einer davon. Eins haben sie alle gemeinsam, sie versagen darin. Doch die Zusage steht. Wenn Gott seine Herztransplantation vollendet hat, wird der Heilige Geist uns zu Menschen machen, die es nicht nur versuchen, sondern die wirklich nach dem Willen Gottes leben. Der Schlüssel dazu ist das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben. Ohne IHN wird es immer beim Versuch bleiben, aber nie gelingen. Ich möchte diese Herztransplantation und die Umwandlung in meinem Leben, die der Heilige Geist bringt, damit ich ein Leben nach Gottes Geboten führe und nicht nur vom Versuch frustriert werde. Deshalb möchte ich mich David anschließen und mit ihm beten, wie er es in Psalm 51 getan hat. „Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz Erich Lotz junior
1. Termine 2. Ausfall unseres Gottesdienstes am 27.06.2004 und am
11.07.2004 3. Klausurtagung der Allianz Am 26.06.2004 findet um 9:30 Uhr die Klausurtagung der Allianz
bei der Missionsgemeinde (Branchweilerhof 7) statt. 4. Ausflug der Sonntagschule
Christel Lotz Hunger nach Leben Ich habe Sehnsucht nach einer Liebe, der ich mich ganz anvertrauen kann. Ich habe Hunger nach wirklichem, nach erfülltem Leben. Ich will mich nicht länger mit Scheinlösungen und leeren Versprechen abspeisen lassen. Gott, wenn du die Liebe bist und wenn Jesus das Leben ermöglicht, dann will ich nicht länger warten: Ich lade dich ein, Herr meines Lebens zu sein. Danke, dass ich mit dir rechnen darf, heute und an jedem Tag. Rainer Haak
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