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| GEMEINDEBRIEF
Juli 2001
Grußwort
Der Sommer naht nicht nur, inzwischen ist er laut Kalender und auch von
den Temperaturen her schon da. Jetzt, da ich das Grußwort schreibe, haben auch die
Sommerferien begonnen.
Damit beginnt auch bei uns eine Zeit, die an Höhepunkten ärmer ist
als die vergangenen Monate. Das heißt aber nicht, dass es eine langweilige Zeit ist.
Nachdem die großen kirchlichen Feiertage vorbei sind, ist der Rest des Kirchenjahrs eine
Zeit des Wirkens des Heiligen Geistes, wie Albert Dürksen in seiner Predigt ausgeführt
hat.
Nicht nur allen, die jetzt in Urlaub fahren, wünschen wir, dass Gott
und sein Heiliger Geist mit ihnen ist, sie begleitet und bewahrt unterwegs und in einer
Zeit, in der wir Abstand vom Alltag nehmen, uns umso näher ist!
Einen schönen Juli wünscht Euch
Lutz Vogt
Über das Altwerden
Gelt, Großvater", sagten die Enkel, als der
Großvater sich mühsam nach einer heruntergefallenen Tablette bücken wollte, gelt,
Großvater, klein werden ist schwerer als groß werden?!". Ja, das ists. Mit
zunehmenden Lebensjahren werden die Aufgaben schwerer, gewichtiger, größer, auch wenn es
nach außen hin gerade anders herum erscheint.
Die Hauptaufgabe wäre wohl, das Altwerden anzunehmen, eine nächste
Aufgabe: den Gefährdungen des Alters widerstehen. Wie leicht wird
ein gesunder, kritischer Blick in höheren Jahren zum Nörgeln,
ein zielklarer Wille zum Eigensinn,
Lebenserfahrung dazu, alles besser zu wissen,
Ordnungsliebe zur Pedanterie,
Nachlässigkeit zur Schnuddeligkeit.
Der Sparsame wird geizig,
der Großzügige verschwenderisch,
der Empfindsame wehleidig.
Altwerden ist eines. Altwerden können ein anderes. Deshalb ist Altern nicht
gleichzusetzen mit Abnehmen. Im körperlichen Bereich mag es wohl zunehmend gelten. Im
geistigen Bereich gilt es nicht. Welches Geschenk der Glaube ist, wird wohl der alte
Mensch erst so richtig erfassen können.
aus dem Buch Mein Bruder
Albrecht von Charlotte Hofmann-Hege
gefunden von Elfriede Töws-Hege
Wahre Freiheit - keine Entschuldigungen!
Es gibt einige Dinge, in denen sich alle Menschen gleich sind. Eine
solche Sache ist Freiheit. Alle wollen frei sein. Das heißt konkret, alle wollen alles
machen, was sie wollen.
Da liegt aber auch eins der Grundprobleme der Menschheit. Wenn jeder
einfach nur macht, was er oder sie will, dann herrscht Chaos. Also ist es absolut
notwendig, das wir bestimmte Ordnungen haben, und schon wieder bist du nicht frei.
Oder du fühlst dich so richtig frei, bis dann so jemand kommt, der
irgend etwas tut, was dir nicht gefällt, und du reagierst. Und tust etwas, was du
eigentlich gar nicht willst und es tut dir leid. Und wieder warst du eigentlich nicht
frei, sondern manipuliert. Und dann kommen die Entschuldigungen. Denn wer von uns
entschuldigt denn das eigene Verhalten nicht mit dem Verhalten von anderen?? Ja, aber der
hat angefangen ... Die war zuerst ... Wenn du nicht ..., dann, ... Und alles was du vor
dir selbst und vor anderen vorbringst, ist nur noch ein Zeugnis deiner Unfreiheit.
Aber es muss doch etwas geben, dass wir da tun können, denn Gal. 5,13
besagt, dass wir zur Freiheit berufen sind. Wie können wir uns denn wirklich frei
machen??
Betrachten wir doch mal Jesus. Er war der einzige wirklich freie Mensch
auf dieser Erde. Er ließ sich bis zum Schluss nicht manipulieren und machte nur das, was
er machen wollte.
Das größte Beispiel für Freiheit ist das Kreuz. Jesus hat im Garten
Gezehmane mit Gott dem Vater gerungen und hat dort eine Entscheidung getroffen. Er wollte,
dass nichts sein Wille, sondern der des Vaters geschieht. Und das hat er dann
kompromisslos durchgeführt. Jesus wusste, das der Vater ihn gesandt hatte, um diesen Weg
zu gehen, und er wollte den Willen des Vaters tun. Er wollte die Menschen mit dieser
aufopfernden Liebe lieben, und er tat es. Und kein Verräter wie Judas, und kein Folterer
wie die römischen Soldaten, und kein falscher Ankläger wie die Hohenpriester, und kein
ungerechter Richter wie Pilatus, kein Schmerz, keine Schande und nichts und niemand auf
dieser Welt konnten Jesus davon abhalten, das zu tun, was er wollte, zu lieben. Das ist
wahre Freiheit! Jesus ließ sich nicht durch die Sünde anderer zur Sünde hin
manipulieren.
Schön und gut, das war Jesus. Was hat das denn mit mir zu tun? Ich bin
nun mal nicht so frei, ich reagiere anders. Nun ja, als Jesus auf der Erde gelebt hat, da
war er ganz Mensch, mit allen Versuchungen belegt, genau wie wir (Heb. 4,15), doch er hat
es geschafft. Das heißt, wir können es auch schaffen.
Was war denn der Schlüssel zu der Freiheit, die Jesus gelebt hat?
Diesen Schlüssel finden wir eigentlich dort in dem Gebet im Garten an diesem letzten
Abend. Jesus größtes Verlangen war es, den Willen des Vaters zu tun. Er unterstellt
seinen eigenen Willen dem seines Himmlischen Vaters. Er gab seinen eigenen Willen aus
freien Stücken auf, um den Willen des Vaters zu tun. Auch für uns liegt der Schlüssel
zu unserer Freiheit in dieser Einstellung. Je mehr mein Wille eins wird mit dem Willen
Gottes, desto mehr werde ich tun und lassen können, was ich will, denn dann wird es eins
sein mit dem, was Gott will, und er wird die Kraft und die Möglichkeiten geben.
Liebe Geschwister, wir werden uns nie selbst befreien können, denn
unsere vermeintliche Freiheit" geht dann oft auf Kosten unserer Mitmenschen,
und wenn wir ehrlich sind, muss jeder von uns zugeben, dass wir doch sehr viele
Entscheidungen nicht frei treffen, sondern auf irgend etwas reagieren. Wir brauchen die
Befreiung, die Jesus bringt, denn nur der, den Jesus frei macht, der ist wirklich frei
(Joh. 8,36).
Also lasst uns aufhören, unser eigenes Verhalten, Reden, Fühlen und Handeln mit dem
zu entschuldigen, was andere so tun und sagen und die Verantwortung für uns selbst
übernehmen. Lasst uns anfangen, mit der Hilfe Jesu, das zu tun, was wir wirklich als
richtig erkannt haben, ganz egal, was um uns herum vor sich geht.
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Auf der Mitarbeiterbesprechung am 12.06.2001 haben wir die folgenden
Themen besprochen:
1. Festlegung der Termine
2. Gespräch über unsere Absage des Deutschhofbesuches
Wir versuchen, einen anderen Termin auszusuchen - den 8.Juli oder
den 2. September. Titin wird anrufen.
Anmerkung: Erich Lotz junior hat nach seiner Predigt bei uns
mitgeteilt, dass die Gemeinde Deutschhof am 8. Juli schon etwas anderes vorhat und am 2.
September einen Ausflug mit Waldgottesdienst geplant hat. Dazu haben sie uns herzlich
eingeladen, wir sollten dann die Predigt oder vielleicht die Würstchen"
mitbringen. Wir haben noch nicht endgültig zugesagt, wollen das auf der nächsten
Mitarbeiterbesprechung entscheiden.
3. Kanzeltausch
Die Gemeinde Bad Friedrichshall-Kochendorf lässt anfragen, ob wir
nicht den Kanzeltauschdienst nachholen könnten. Titin wird zurück schreiben, dass wir
einen Termin später im Jahr wahrnehmen wollen.
4. Gespräche über Tauffragen
5. Gemeindekaffee mit Geschwister Dürksen am Sonntag, den 24.06.2001
um 15:00 Uhr
6. Allianzgebetabend:
Udo berichtet über den Allianzgebetsabend am 08.06.2001.
Frage: Würden wir einmal bei uns auf dem Branchweilerhof die Veranstaltung gestalten?
Antwort: Ja, gegen Ende des Jahres.
Hochzeit von Harald und Susanne Becker
Am Pfingstsamstag, den 3. Juni
2001, war für Harald und Susanne der große Tag gekommen:
Sie heirateten in der evangelischen Kirche in Lachen-Speyerdorf!
Nach der Trauung fuhren alle Gäste auf Beckers Hof, wo zu Kaffee
und Kuchen geladen war. Auch eine Besichtigung des Umbaus bot sich an, gratulierten die
Gäste dem Brautpaar doch im zukünftigen Wohnzimmer, das mit seinem neuen Kachelofen
bereits glänzen konnte.
Wir wünschen dem Brautpaar von Herzen Gottes Segen und viel Glück auf dem
gemeinsamen Lebensweg.
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