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Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!
Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631
| GEMEINDEBRIEF
Dezember 2001
Grußwort
Weihnachten, die Zeit der Ausnahmetage ist wieder
gekommen. Die Natur scheint um uns verwandelt. Es ist, als ob die Sterne anders blinkten
und der Himmel anders leuchtet und als ob die Menschheit eine andere geworden, dass jeder
nicht an sich denkt, sondern darauf sinnt, wie er andere erfreue.
Was ist's, das wir feiern? Die Erlösung durch die Liebe, das Kommen in
die Welt des Menschen, der uns diese Erlösung brachte.
Das Wunder bleibt gleich groß, wie man sich dieses In-die-Welt-Kommen
auch erkläre, ob man annimmt, dass ein ewiges göttliches Wesen Menschengestalt und
Menschenlos angenommen oder dass in einem Menschenwesen der Gottesgeist zum Bewusstsein
seiner selbst gekommen und sich selbst erfasst hat als die wirkende Liebe.
Mit Jesus beginnt eine neue Welt- und Menschheitsschöpfung. Wir
wissen, dass die erste Weltschöpfung nicht auf einen Tag vollendet gewesen, sondern
Tausende und Tausende von Jahren gedauert. Als die, die bald zweitausend Jahre nach Jesus
leben, wissen wir auch, dass die neue Weltschöpfung - die Schöpfung der durch Liebe
erlösten Welt und Menschheit - auch Tausende von Jahren braucht.
Was wir um uns sehen, ist das Chaos der neuen Welt. Aber dieses Chaos
wandelt, klärt und formt sich, wenn die wirkenden Kräfte da sind. Darum ist das Wort aus
dem vierten Evangelium ein rechtes Weihnachtswort: "Bleibt in meiner Liebe"
[Joh. 15, 9]. Es heißt: Seid wirkende Kräfte in der Welt - und Menschheitserneuerung
durch die Liebe.
Fühlt ihr das Gebieten und Flehen, das darin
liegt? Ohne wirkende Kräfte, in denen die Liebe Jesu fortlebt, bleibt das Chaos Chaos.
Wenn aber Kräfte da sind, mag es noch so trostlos erscheinen, es wandelt sich, es gärt
und arbeitet darin.
Albert Schweitzer 1907

Anbetung
Wir sind mit unserer Königsmacht
schwermütig hergeritten.
Es schneite auf uns Tag und Nacht,
auf Mann und Pferd und Schlitten.
Die Tür geht auf, es summt der Wind,
wir beugen unsern Rücken,
da wir die Krippe und das Kind
im Dämmerlicht erblicken.
Hier ist das Gold, der Weihrauch hier
und hier, o Kind, die Myrrhen.
Du lächelst, und schon fühlen wir,
wie wir uns ganz verwirren.
Wir haben anders dich geglaubt.
Nun treten wir ins Dunkel
und heben ab von unserm Haupt
der Kronen Goldgefunkel.
Das Wissen von der bunten Welt,
vom Meer und seinen Häfen,
von Mond und Stern am Himmelszelt,
wir streifen's von den Schläfen.
Das Ich, das trotzig sich erschuf
über den andern allen,
will nun wie ein verlorner Ruf
im Innersten verhallen.
Wir neigen unsers Alters Gram
auf deine kleinen Hände.
Und in dem Neigen wundersam
geht alle Not zu Ende.
Die Pferde draußen schütteln sich
und klirren mit den Glocken.
Und lautlos fallen Strich an Strich
darüberhin die Flocken.
Manfred Hausmann (1898 - 1986) gefunden im Internet von Lutz Vogt
Letztendlich eine Frage der Liebe
Alle Jahre wieder kommt diese Zeit, in der wir die Geburt Jesu feiern.
DAS Ereignis schlechthin, das die Weltgeschichte auf den Kopf gestellt hat.
Fragt ihr euch auch manchmal die alte Frage, die jedes Kind schon sehr
früh fragt und die schon so manches Elternteil fast in den Wahnsinn getrieben hat?? Die
Frage: WARUM??? Warum hat Gott seinen Sohn gesandt?? Warum war Jesus bereit zu kommen? War
es nicht schöner im Himmel?? Warum also??
Stimmt schon, diese Frage ist nervig, aber sie ist auch sehr zentral.
Sie fragt nach der Motivation, und letztendlich gibt die Antwort auf die Frage WARUM
Auskunft über Sinn und Unsinn unseres Handelns. Motivation ist auch die Grundlage, ob wir
etwas als gut oder schlecht betrachten.
Schauen wir also einmal, was Gottes Motivation ist. Die Liebe! Viele
werden mit mir übereinstimmen, dass Liebe eine sehr starke Motivation ist. Und ihr werdet
mir beistimmen, dass eine starke Motivation vieles einfacher macht und zu einer
Kraftquelle in uns wird. Liebe ist die Motivation Gottes. Denn Joh. 3,16 sagt, dass Gott
die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn für die Erlösung der Welt
gegeben hat. 1. Joh 4,6 sagt, dass Gott Liebe ist. Er ist nicht nur ein liebender Gott, er
IST Liebe.
Jesus, der ganz Gott und ganz Mensch war, war motiviert von seiner
Liebe zu dem Vater und seiner Liebe und dem Mitleid dem Menschen gegenüber. Die Frage,
warum Jesus gekommen ist, ist somit recht einfach zu beantworten: Er kam, weil er uns
liebt. Und dieser Liebe hat ihn zu dem Gehorsam getrieben, der in Phil. 2 beschrieben
wird.
Jesus hat es geschafft, diese Motivation in seinem Leben umzusetzen.
Mir fehlt oft diese Motivation. Und oft realisiere ich nicht den Zusammenhang zwischen
Gehorsam und Liebe. Liebe ist die Motivation und der Gehorsam das, wie sich die Liebe
ausdrückt.
Jesus sagt in Joh. 14,15, dass der, der ihn liebt, seine Gebote halten
wird. Jesus redet auch darüber, dass man nicht gleichzeitig zwei Herren dienen kann, denn
man wird den einen hassen und den anderen lieben oder er wird dem einen anhängen und den
anderen verachten (Mt. 6,24; Lk. 16,13) Auch hier ist die Liebe der ausschlaggebende
Faktor.
Ich konzentriere mich so oft darauf, Gott zu gehorchen, und ich schaffe
es nicht. Ich habe Probleme mit meiner geistlichen Disziplin, mit Gebet und Bibellesen
usw. Und ich weiß, ich bin nicht der einzige. Und ich frage mich oft, warum es so schwer
ist. Dann wird es mir immer wieder klar: Es fällt mir schwer, weil ich nicht motiviert
bin. Wenn man mich fragt warum ich tue, was ich tue, oder warum ich versuche, nach Gottes
Willen zu leben, dann kann ich zwar alle richtigen religiösen Antworten zitieren, aber in
meinem Herzen habe ich oft keine überzeugende Antwort, denn mir fehlt oft die Motivation.
Mir fehlt die Liebe, die Jesus motiviert hat und die es ihm
ermöglichte, durchzuhalten. Mir fehlt oft die Liebe zu Gott, und die zu meinem Nächsten.
Und dann fällt mir auf, dass das erste Gebot nicht heißt, Gehorche Gott!"
Sondern liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele
und mit deinem ganzen Verstand!" (Mt. 22,37) Und ich muss feststellen, das Christsein
nicht in erster Linie eine Frage des Gehorsams ist, sondern letztendlich eine Frage der
Liebe! Denn Liebe hat Gott bewegt, Mensch zu werden und damit um unsere Liebe zu werben.
Herr Jesus, ich möchte in dieser Zeit des Erinnern und des Feierns zur
Ruhe kommen und mich neu in dich verlieben!
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 14.11.2001:
Heiner beginnt mit Lesung Jes. 66,1 und 1. Kor. 3-17 und Gebet.
1. Termine
Wir haben die Termine für Dezember festgelegt.
2. Gemeindefreizeit 2002
Wir erinnern an die Gemeindefreizeit, die vom 12. bis 14. April
2002 auf dem Thomashof stattfinden soll. Wer fährt mit? Wir fragen nach, ob wir das
Halb-halb-Angebot" erhalten. Die Preise werden dann so schnell wie möglich
bekanntgegeben.
3. Allianz-Gebetsabend
Thomas Ebel von der Gemeinde Gottes fragt an, ob der nächste
Gebetsabend für die Stadt am Freitag, den 7.12.2001 bei uns stattfinden kann. Wir haben
zugesagt. Bitte merkt Euch den Termin vor!
4. Familiengottesdienst Hege
Familie Hege feiert am Sonntag, den 30.12.2001, den 80. Geburtstag
ihrer Mutter Elfriede. So ist die Gemeinde zu dem Familiengottesdienst um 10 Uhr
eingeladen. Wir freuen uns darauf.
5. Delegiertenversammlung
Jürgen berichtet über die Delegiertenversammlung. Es wurde
angefragt, ob die nächste Vorstandssitzung des Verbandes bei uns stattfinden könnte. Wir
werden die Geschwister am 15.05.2002 bei uns empfangen und verköstigen.
6. Einladung der Brüdergemeinde zum Weihnachtsgottesdienst
Die Brüdergemeinde hat am 24.12.2001 um 16:00 Uhr ihren
Weihnachtsgottesdienst. Es ergeht herzliche Einladung an uns!
Wir schließen mit gemeinsamem Gebet.
Christel Lotz
Gemeindefreizeit 2002
Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir
wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof durchführen. Die Preise und das Programm
werden wir so schnell wie möglich bekannt geben.
Bitte merkt Euch diesen Termin schon heute vor und überlegt Euch, ob Ihr mitfahren
wollt und könnt.
Die Mennonitischen Jahrbücher des Jahrgangs 2002
sind eingetroffen! Wie in jedem Jahr ist auch diesmal wieder Christel Lotz die
Ansprechpartnerin für den Erwerb eines Jahrbuchs zum Preis von 10,- DM.
Sie sind Besucher Nummer (laut EUROCOUNTER)
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