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| GEMEINDEBRIEF
April 2001
Grußwort
Auch in dieser Ausgabe brauche ich mich über mangelnde Themen nicht zu
beklagen, denn Ostern steht vor der Tür. Einen Bericht von der Gemeindeversammlung
veröffentlichen wir deswegen erst in der nächsten Ausgabe des Gemeindebriefs.
Mein erster Gedanke für das Grußwort war ja, ich freue mich
auch dieses Jahr auf Ostern". Und dann mir fiel auf, dass ich in meinen
Ostergrußworten bisher nie ein Wort über den Karfreitag verloren habe. Freue ich mich
auch auf diesen Tag?
Manchmal kommt mir Karfreitag fast wie eine Hürde vor, die ich
überspringen muss, um zu Ostern zu kommen. Das liegt wohl auch daran, dass mir Karfreitag
immer sehr zwiespältig vorkommt. Einerseits bin ich pflichtschuldig" traurig
darüber, dass Jesus an diesem Tag ans Kreuz geschlagen wurde und starb.
Andererseits freue ich mich ja gerade darüber, dass ich durch Jesu Tod
am Kreuz frei bin von meinen Sünden - welch ein großartiges Gefühl. Ein Tag zum Feiern
und Frohlocken, nicht zum Trauern und Fasten!
Aber weil ich es wirklich nicht fertig bringen würde, sozusagen direkt
unterm Kreuz zu feiern, faste ich doch lieber. Und freue mich, dass ich eine Auszeit vom
Alltag nehmen kann und Raum für beides ist - Fasten an Karfreitag und Feiern an Ostern.
Frohe Ostern wünschen Euch
Karin & Lutz

Gedanken zu Ostern
Vielleicht kennt Ihr die Geschichte:
Sie berichtet von den Bewohnern einer kleinen Stadt zu Beginn unseres
Jahrhunderts. Einige Bewohner neigten, wenn sie an der weiß getünchten Wand eines
bestimmten Hauses vorübergingen, ihren Kopf, wie zur Verehrung. Niemand wusste warum.
Eines Tages wurde bei Renovierungsarbeiten an diesem Haus unter dem
Putz ein längst vergessenes Gemälde entdeckt, das Christus, den Erlöser, darstellte.
Ihn hatten einst die Vorfahren gegrüßt. Die Gewohnheit der Leute, mit dem Kopf zu
nicken, war geblieben.
Der Verputz des Vergessens und der Gleichgültig - liegt er manchmal
nicht auch über dem Osterfest?
Die Gewohnheit, Karfreitag und Ostern zu feiern, ist geblieben; die
Ursache aber scheint unter dem Verputz von Ostereiern, Osterhasen, Geschenken und dem
ganzen Trubel manchmal verloren: Die Auferstehung Jesu Christi und der Glaube an die
Vergebung unserer Sünden und an unsere eigene Auferstehung.
Sehr verschieden begegnen Menschen dem auferstandenen Christus: Maria
Magdalena wird beim Namen gerufen, Thomas sucht Beweise und findet zum Glauben..
Der auferstandene Christus ist da, wo Gewohnheiten verändert werden
und Menschen sich öffnen für Gott und ihre Mitmenschen.
Der auferstandene Christus schenkt uns Mut und Hoffnung. Wenn wir uns
öffnen und verändern lassen wollen, können wir den auferstandenen Christus erfahren.
Dann wird Ostern zum Fest des Lebens.
nach Gedanken von Schulpfarrer Josef Ernst
gefunden im Internet von Lutz Vogt
Fortsetzung der Diskussion
Da meldet sich ein Schüler: Herr Professor, kann ich dazu etwas sagen?"
Oh, noch ein Christ der sich raus wagt? Nun denn, lass uns an
Deiner Weisheit teilhaben," meint der Professor.
Sie haben da ein paar interessante Punkte. Aber ich habe da auch
einige Fragen an Sie. Sagen Sie mal, gibt es so etwas wie Wärme?"
Ja, natürlich gibt es Wärme!"
Dann gibt es doch auch Kälte, oder?"
Ja, mein Sohn, es gibt auch Kälte."
Nein, Herr Professor, Kälte gibt es nicht!"
Plötzlich wird der Raum sehr still und das Lachen gefriert dem
Professor auf den Lippen. Der Student führt weiter aus:
Man kann Wärme erzeugen, sogar mehr als man sich vorstellen
kann, und nach oben ist theoretisch keine Grenze gesetzt. Doch man kann nicht unter den
absoluten Gefrierpunkt gehen. Man kann Wärme messen, denn Hitze ist Energie, Kälte kann
man nicht messen, Kälte ist nur das Word, das man benutzt um das Fehlen von Wärme zu
beschreiben. Kälte ist also nicht das Gegenteil von Wärme, sondern das Fehlen
davon."
Jetzt kann man eine Nadel in dem Raum fallen hören. Der Student fährt
fort:
Gibt es denn Dunkelheit, Herr Professor?"
Was für eine dumme Frage! Was ist denn die Nacht, wenn nicht
Dunkelheit! Worauf wollen sie denn...?"
Sie sagen also es gibt Dunkelheit?"
Ja, natürlich ..."
Wieder falsch! Dunkelheit ist nicht Etwas, sondern das Fehlen
von etwas. Man hat die verschiedensten Arten von Licht, gedimmt, hell, viel, wenig,
direkt, indirekt und alles mögliche, aber es gibt nichts, was wirklich Dunkelheit ist.
Wenn sie mehr Dunkelheit machen können, dann hätte ich gerne eine Dose davon.
Können sie mir eine dunklere Dunkelheit herstellen?"
Der Professor lächelt. Würden sie bitte mal auf den Punkt
kommen?"
Ja, Herr Professor, mein Punkt ist: Ihre Philosophische Vorgabe
hat einen Fehler und führt von daher zwingend zu falschen Ergebnissen."
Wie können sie es wagen..., meine Vorgaben falsch ..."
Dürfte ich bitte erklären, was ich meine?"
Der Professor bittet die Klasse um Ruhe. Oh, bitte, erklären
sie!"
Sie nehmen ein duales System als ihre Grundlage, guter Gott -
schlechter Gott, Leben - Tod, und Sie behandeln Gott wie einen endlichen, messbaren
Faktor. Die Wissenschaft kann vieles nicht erklären, nicht einmal, was ein simpler Gedanke
ist. Tod ist nicht das Gegenteil von Leben, sondern das Fehlen davon. Herr Professor,
wenn wir die Zeitung lesen, gibt es Unmoral?"
Natürlich gibt es Unmoral, nun hören sie einmal ..."
Wieder falsch. Unmoral ist das Fehlen von Moral, nichts anderes.
Gibt es Ungerechtigkeit? Oder ist Ungerechtigkeit nur das Fehlen von Gerechtigkeit? Gibt
es das Böse? Oder ist Böse nur das Fehlen von Gut? Wenn es Böses gibt, und darin
stimmen wir ja alle überein, dann tut Gott, wenn es ihn gibt, etwas selbst durch das
Böse. Und die Bibel sagt uns, dass jeder Mensch einen freien Willen hat, durch den er
sich für Gut oder Böse entscheiden kann."
Als philosophischer Wissenschaftler weigere ich mich, Gott oder
sonst einen theologischen Faktor in meine Rechnung einzubeziehen! Ich glaube nur an das,
was ich sehen und messen kann!"
Glauben sie an Evolution?"
Ja, ich bin überzeugt davon!"
Haben sie Evolution je beobachtet? Das hat bis jetzt noch
niemand, oder? Also, was sind Sie, wenn Sie Evolution lehren, ein Wissenschaftler oder ein
Priester?"
Da wir philosophisch diskutieren, lasse ich Ihnen diese Bemerkung
durchgehen!"
Sie weigern sich also, Gottes Ordnung in Recht und Unrecht
anzuerkennen?"
Ich erkenne nur an, was Wissenschaftlich beweisbar ist!"
Ah, die Wissenschaft," meint der Student, die
Wissenschaft untersucht doch nur, was mess- und beweisbar ist, oder?? Die Wissenschaft ist
auch fehlerhaft!"
Was, die Wissenschaft fehlerhaft..." braust der Professor
auf. Der Saal ist im Aufruhr.
Der Christ fährt fort: Hat irgend jemand hier im Saal jemals das
Gehirn des Professors gesehen? Oder gehört? Gefühlt? Gerochen oder geschmeckt?"
Niemand antwortet.
Ich schließe daraus, dass niemand jemals eine sinnliche
Wahrnehmung von Ihrem Gehirn gehabt hat, Herr Professor, und nach Ihren Regeln der
Wissenschaft muss ich daraus schließen, dass Sie kein Gehirn haben!"
Der Saal ist im Aufruhr, und der Student setzt sich. Denn dafür sind Stühle doch da,
oder?
Erich Lotz junior
Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung
Auf der Mitarbeiterbesprechung am 13.03.2001 haben wir die folgenden
Themen besprochen:
1. Sommerfest
Das Sommerfest findet am 17. Juni 2001 statt. Nähere
Einzelheiten werden wir auf der nächsten Mitarbeiterbesprechung planen. Die Gemeinde
Deutschhof hat auch bereits zugesagt.
2. Termine
Wir haben die Termine für April und insbesondere für Ostern
geplant.
3. Gemeindeversammlung
Die Details zur Gemeindeversammlung wurden nochmals besprochen
und das Essen etc. geplant.
Lutz Vogt

Ein wahrer Freund
trägt mehr zu unserem Glück bei
als tausend Feinde zu unserem Unglück.
Aphorismen von Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916)
Einladung zum Abendmahl
Und er nahm das Brot, dankte und brachs und
gabs ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu
meinem Gedächtnis.
Desselbigengleich auch den Kelch nach dem Mahl und
sprach: Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.
Lukas 22,19.20
Am Karfreitag, den 13. April 2001, wollen
wir im Rahmen des Gottesdienstes gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern.
Wir laden alle dazu herzlich ein!
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